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Mit Jazzmusik und Fürbitten und einer Predigt in Dialogform

Abiturienten gestalten Gottesdienst

Hameln. Die Abiturienten des Viktoria-Luise-Gymnasiums feierten im Münster einen Abiturgottesdienst. Bereits der Abiturjahrgang 2010 hatte einen Gottesdienst im Münster gestaltet, daran knüpfte der diesjährige Abiturjahrgang an und hofft, dass daraus eine Tradition der Schule entstehen kann.

veröffentlicht am 07.07.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 10:41 Uhr

Unterstützung erhielten die Abiturienten von Pastor Gerold Lange-Kabitz und Pastor Hensel, die nicht nur als Theologen, sondern auch als Väter zweier Abiturienten den Schülern zur Seite standen und den Gottesdienst begleiteten. Laura Schrader und Nina Myline Engel führten stellvertretend für den Jahrgang durch den Gottesdienst, den sie mit ihrem Team vorbereitet hatten. Johannes Lange-Kabitz am E-Piano und Julian Hensel an der Gitarre sorgten mit einem jazzigen Vor- und Nachspiel für eine moderne Umrahmung des Gottesdienstes. Auftritte des eigens gegründeten Abichors mit den Liedern „Halleluja“ und „Oh Happy Day“ zeigten die musischen Qualitäten der Abiturienten. Sketche zum Thema „Schulzeit“ verdeutlichten, wie sich die Abiturienten seit ihrer Einschulung verändert haben. „Eine Zeit voller Schulstress, Konkurrenz, Neid, Streit und aufgebauten Schranken, aber auch eine Zeit mit vielen neuen Freundschaften, neuen Erfahrungen, Spaß, Freude und Erfolg“, beschrieb Laura Schrader in der Begrüßungsrede. Neben der Entwicklung der Ehemaligen standen ihre Wünsche im Vordergrund, die für den Jahrgang von Nina Myline Engel und Laura Schrader in der Fürbitte vorgebracht wurden. Den eigenen Wünschen der ehemaligen Schülerinnen und Schüler folgten die Wünsche für die Abiturienten von Eltern, Lehrern und Mitschülern. Auch die Worte von Lehrern und Mitschülern machten deutlich, dass die Abiturienten zunächst einmal eine kleine Lücke an ihrem Vikilu hinterlassen werden. „Deshalb entzünden wir im Anschluss Wunschlichter, die uns nicht vergessen lassen sollen, dass es immer Menschen an unserer Seite gibt, die auch, wenn sie vielleicht nicht immer bei uns sind, an uns denken und uns zur Seite stehen“, erklärte Nina Myline Engel. Auch Pastor Lange-Kabitz und Pastor Hensel beschäftigten sich in ihrer Predigt mit den Ängsten, Zukunftswünschen und Hoffnungen der Abiturienten. Schon der Aufbau der Predigt als Dialog zwischen einem Jugendlichen mit Pastor Hensel und Pastor Lange-Kabitz zeigte, dass die beiden Pastoren diese Predigt nicht nur als Theologen, sondern auch als Väter hielten.



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