weather-image
Rat für Bau des Sportgeländes

Abgespeckte BMX-Bahn beschlossen

Seggebruch (gus). Die BMX-Bahn für die Bergkrug-Gemeinden ist beschlossene Sache - zumindest zur Hälfte. Der Gemeinderat Seggebruch hat einer leicht abgespeckten Version zugestimmt. Nun fehlt noch das Ja aus Helpsen.

veröffentlicht am 26.11.2008 um 00:00 Uhr

An die Stelle der Brache hinter den jetzigen Tennisplätzen soll

Die Seggebrucher Politiker stimmten dafür, im Haushalt 2009 25 000 Euro für den Bau der BMX-Bahn zu verankern - allerdings unter dem Vorbehalt, dass auch die Gemeinde Helpsen dieselbe Summe im Etat bereitstellt. Denn beide Gemeinden zusammen sollen das für alle Jugendlichen im Bereich Bergkrug gedachte Unterfangen gemeinsam finanzieren. "Allein könnten wir das nicht", betonte Bürgermeister Herbert Stahlhut. Damit ist klar, dass die BMX-Bahn rund 50 000 Euro kosten wird. Der erste Entwurf der Architektin Petra Stoffers aus Petershagen, der 80 000 Euro an Kosten vorsah, ist etwas verschlankt worden. Unter anderem verzichten die Politiker auf eine neue Zufahrt nebst Parkplätzen, einen Stromanschluss, Drainage und ein Geländer. Als Standort ist wie gehabt der ehemalige Tennisplatz hinter der Ringstraße "Am Ihlpohl" vorgesehen. Das verwilderte Gelände wird demnach von einem etwa 300 Meter langen BMX-Rundkurs mit mehreren Kurven und Hügeln ersetzt. Die Außenmaße betragen 45 mal 50 Meter. Hespes Bürgermeister Werner Vehling bleibt bei seinen Bedenken hinsichtlich des Ortes. Einst müssten demnach die Tennisplätze ein Stück versetzt werden, weil die Anwohner sich über den Lärm beschwerten. Stahlhut erwartet keine Probleme. Das BMX-Fahren verursache weniger Krach, zumal nicht zu erwarten ist, dass die Bahn zeitlich so intensiv genutzt wird wie seinerzeit die Tennisplätze. Ebenfalls kritisch betrachtet Wilfried Dettmer, Vorstandsmitglied des Hesper Tennisvereins, den Plan, die BMX-Anlage von derselben Seite zugänglich zu machen wie die jetzigen Tennisplätze. Auf Dettmers Anfrage hin erklärte Gemeindedirektor Rolf Harmening, die Schule habe sich gegen die Nutzung des Weges auf dem Schulgelände ausgesprochen. Dettmer sprach sich für die BMX-Bahn aus, befürchtet aber mehr Vandalismus und Trinkgelage am Tennisheim. Es gebe schon jetzt häufig Schwierigkeiten mit Müll und Sachbeschädigungen. Stahlhut wandte dagegen ein, dass die Häufung solcher Fälle nachlasse. Außerdem sei nicht zu erwarten, dass die Jugendlichen, die BMX-Rad fahren wollen, Trinkgelage am Tennisheim feiern. Die Gemeinde werde ein Auge darauf haben. Die Rat stimmte mehrheitlich für das Bereitstellen von 25 000 Euro. Zwei CDU-Politiker enthielten sich. Jetzt fehlt noch das Votum des Rates. Gebaut werden soll in 2009.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt