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Firma demontiert denÜbergang / Brücke wird in Stadthagen saniert

Abgefahren: Aue an Arensburger Mühle zeigt sich nun "oben ohne"

Buchholz (tw). Für die Männer der Firma Hohmeier Anlagenbau (Stadthagen) war's - bei 32 Grad im Schatten - eine schweißtreibende Arbeit; zumal's Schatten auf der Wiese der Familie Hainke an der Arensburger Mühle mangels Bäumen kaum gibt. Knapp drei Stunden dauerte am Dienstagnachmittag der Kraftakt, dann hatte das Team die vom Einsturz bedrohte Fußwegbrücke über die Aue (wir berichteten) mittels eines Teleskopstaplers demontiert und auf den Hänger des Transporters verladen.

veröffentlicht am 28.07.2006 um 00:00 Uhr

Am Haken: Ein Teleskopstapler hebt die Auebrücke vom Fundament.

"Am 22. August", so Buchholz' Bürgermeister Hartmut Krause (WIB), der die Demontage vor Ort verfolgte und die Arbeiter nach getaner Adler mit eisgekühltem Radler versorgte, "soll die in Stadthagen generalüberholte Quere erneut die beiden Ufer des Baches verbinden". Der Zeitrahmen ist mit Bedacht gewählt, denn sowohl der Ab- als auch der Wiederaufbau der Brücke fällt in die Sommerferien. Damit ist gewährleistet, dass Valerie und Vivien Rinne sowie Maria Carla Fernandez, die den Übergang als Schulweg nutzen, das Bauwerk in den knapp vier Wochen nicht vermissen werden. Krause: "Der Kostenvoranschlag für die Generalsanierung der Brücke beläuft sich auf 5800 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer." Rechnet man die Kosten für die Betonarbeiten an den Aufliegern hinzu, wird die Gemeinde Buchholz für das Projekt am Ende wahrscheinlich zwischen 6500 und 7000 Euro berappen müssen. Kosten, die in der Hauptsache für das Entrosten und Verzinken der Brücke entstehen; um darüber hinaus eine möglichst lange "Lebensdauer" zu erzielen, werden die Bohlen durch Stahlbleche ähnlich wie beim fast baugleichen Objekt am Eisenhammer ersetzt. Übrigens: Weil die Baustelle an der Arensburger Mühle über geeignete Zu- und Abfahrtswege verfügt und die Firma für die Demontage kein "schweres Gerät" verwendete, blieben Beschädigungen des Untergrunds wie beim Brückenschlag am Friedhof Heeßen aus.

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