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Bündnis: Gespräche zum Familienzentrum

Abfrage, Konzept und Finanzplanung

Obernkirchen (rnk). Nach der Gründung des "Bündnisses für Familie" im letzten Jahr hat sich nun ein Kreis von acht bis zehn Engagierten herauskristallisiert, die sich acht Mal im laufenden Jahr getroffen haben, um Projekte anzustoßen und zu verwirklichen. Bündnis-Sprecherin Dörte Worm zog im Fachausschuss jetzt eine Jahresbilanz und stellte die Pläne für 2009 vor.

veröffentlicht am 28.11.2008 um 00:00 Uhr

Ziel des Bündnisses ist die Verbesserung der Lebens- und Wohnsituation von Familien und Bürgern in Obernkirchen, wobei das Familienbild alle Generationen umfasst. Die Ideen zum Familienzentrum und Bürgerhaus hätten sich als sehr arbeits- und zeitintensives Projekt dargestellt, erklärte Worm. Es fand ein gemeinsamer Workshop mit dem Generationenpakt, dem Senioren- und Behindertenbeirat sowie dem Sozialverband Obernkirchen und Krainhagen statt, um Gemeinsamkeiten und Schnittpunkte herauszufiltern. Verschiedene Objekte wurden besichtigt und sind auch schon von der Landesschulbehörde geprüft. Nach dem letzten "Runden Tisch" und dem positiven Feedback der dort Anwesenden wurde eine Umfrage an potenzielle Nutzer erarbeitet. Die Abfrage läuft derzeit - danach wird das Konzept dem konkreten Bedarf angepasst und die Finanzierungsplanung konkretisiert. Gespräche mit potenziellen Investoren und Trägern laufen bereits, erklärte Worm. Da ein "bedarfsgerechtes Angebot" Ziel des Bündnisses sei, ruhen derzeit einige Ideen der ersten Stunde wie der "Oma-Opa-Service" oder das Projekt "Ausländisch kochen", da diese nur auf sehr geringe Resonanz stießen. Fest etablieren konnte sich dagegen das Elterncafé als lockerer Treffpunkt für junge Familien mit Kindern. Es fanden sechs Treffen statt, die so gut angenommen wurden, dass das Bündnis zukünftig in die größeren Räumlichkeiten des Jugendzentrums ausweichen muss. Gemeinsam mit Schulelternrat, Schulsozialarbeiterin, Jugendring und Schulvorstand wurden die Ausbildungschancen und Ausbildungsplatzsituation von den Obernkirchener Schülern beleuchtet. Als ein Ergebnis fand in diesem Jahr die erste "Mutmachmesse" statt. Das "Lokale Bündnis" beteiligte sich mit einem Stand zum Bewerbungstraining: 50 CDs mit Tipps "Rund um die Bewerbung" wurden verteilt. Derzeit unterstützt das "Bündnis" gemeinsam mit dem Schulvorstand die Schüler beim Erstellen von Bewerbungsmappen. Gemeinsam mit der Evangelischen Kirche hat das "Lokale Bündnis" zu einem "Runden Tisch" eingeladen - einem Treffen von sozial und karitativ Tätigen. Dabei entstand die Idee einer Wanderausstellung, die dokumentieren soll, welche Angebote es in Obernkirchen gibt. Die Vorbereitung läuft derzeit. Und eine Abgesandte des "Lokalen Bündnisses" arbeitet aktiv im Senioren- und Behindertenbeirat mit. Ein zentrales Anliegen ist auch das Familienpraktikum. Das Bündnis möchte junge Leute in Familien "vermitteln", um Leerlaufzeiten, etwa zwischen Schule und Beruf, sinnvoll zu nutzen und um Strukturen von anderen Familien kennenzulernen. Dabei sollen die jungen Leute zwar nicht in den Familien leben, aber gegen ein Taschengeld sie unterstützend im Tagesgeschehen begleiten. Erste Kontakte zu potenziellen Trägern wurden aufgenommen. Für 2009 ist eine Neuauflage des "Roten Fadens" geplant, die Auslieferung ist im April. Die Kooperation mit dem Kinderschutzbund soll ausgebaut werden, angedacht sind ein Elternkurs "Starke Eltern - starke Kinder" und Deutschkurse für Migranten. Geplant ist die Organisation eines Stadtkinderfestesin Kooperation mit den Kindergartenfördervereinen und die Teilnahme an der interkulturellen Woche des Landkreises. Weiter auf der Liste: die Auswertung der Befragung zum Familienzentrum sowie die Realisierung des Familienzentrums, erklärte Worm.



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