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Erster Preis für Blockflötenquartett bei „Jugend musiziert“

Ab zum Landeswettbewerb

Nienstädt (svb). Das Üben hat sich gelohnt. Vier Mädchen aus Nienstädt haben der Jury beim Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“ am 22. Januar eine musikalische Glanzleistung geboten. Sie gewannen den ersten Preis und qualifizierten sich für den Landesentscheid in Osnabrück.

veröffentlicht am 12.02.2011 um 00:00 Uhr

Die zehnjährige Deniz Marlene Serbest (Blockflöte), die elfjährige Anne Sophie Lohr (Alt-Blockflöte), die zehn Jahre alte Sophie-Marie Ahnefeld (Tenor-Blockflöte) und die elf Jahre alte Nina Dopheide (Bass-Blockflöte) bildeten das Erfolgsensemble aus Schaumburg. Die Vier sind Schülerinnen von Irene Buzalkovski und hatten bis vor einem halben Jahr noch nie zusammen musiziert.

Die jungen Flötistinnen hatten nicht lange gezögert, als es darum ging, ein Quartett für den Wettbewerb „Jugend mu-siziert“ auf die Beine zu stellen. Das gemeinsame Motto lautete: „Der Weg ist das Ziel“. Dieser Weg sei oft sehr aufwendig und anstrengend gewesen, meint Buzalkovski. „Schon die Auswahl der Stücke hat sehr lange gedauert.“ Nach den vergangenen Sommerferien begann schließlich das regelmäßige Üben.

Voraussetzung waren Werke aus mindestens zwei unter-schiedlichen Epochen. Außer Stücken internationaler Renaissance-Komponisten wie Tielman Susato und Clement Jannequin entschied sich das Quartett für „Impressionen aus New York“ von Allan Rosenheck aus dem 20. Jahrhundert. Das aus drei charakterlich überaus unterschiedlichen Teilen bestehende Werk verlangte den Mädchen alles ab.

Das Pfeifen, Schnauben und das Quietschen beim Abbremsen der U-Bahn im Stück „Subway“ richtig hinzubekommen, verlangte schon einiges Können. Doch die Jury lobte das gute Zusammenspiel und honorierte es mit 23 von 25 möglichen Punkten.

Nina, die bereits zum zweiten Mal dabei war, wusste zwar, „wie es abläuft“, habe aber doch einiges Lampenfieber bekommen. Richtiges Fieber bekam hingegen Deniz vor Aufregung, die einen Tag vor dem Wettbewerb noch krank zu Hause lag. Die Lehrerin ging dagegen etwas lockerer an die Sache. „Wir haben uns ein bisschen überraschen lassen“, sagte sie. Dies ist gelungen.



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