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Pro Rinteln erfindet Stadtwährung

Ab Oktober mit "Rinteln-Fünfer" im Geschäft zahlen

Rinteln (wm). Rinteln hat jetzt eine eigene Währung, einen "Fünfer", mit dem man ab Oktober in der Innenstadt und den Ortsteilen bezahlen kann. Eine Idee und ein Projekt des Teams von "Pro Rinteln". Annette Achilles erläuterte, was es damit auf sich hat: Eigene Währungen seien in einigen Städten bereits erfolgreich eingeführt worden.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 13:45 Uhr

Denn das Modell biete viele Vorteile: Es stärkt das Image der Stadt, eignet sich ganz hervorragend als originelles Geschenk, weil der Beschenkte sich damit Wünsche nach Herzenslust selber erfüllen kann. Ein neues Hemd? Fürstlich essen gehen? Ein neuer Anstrich für die Wohnung? Kein Problem, die "Rintelner Währung" ist in vielen Geschäften quer durch alle Branchen und auch in der Gastronomie gültig. Der "Geldschein" im Wert von 5 Euro trägt ein Motiv aus der Rintelner Altstadt und ist hochwertig gestaltet. Alle Geschäfte und Unternehmen, die sich an der Aktion beteiligen, sind an einem Aufkleber am Geschäft zu erkennen. Noch können sich Unternehmen und Geschäfte melden, die bisher noch nicht angesprochen worden sind, denn Anmeldeschluss ist erst am 24. August. Anfang Oktober, also rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft, sollen die ersten "Geldscheine" über den Ladentisch gehen. Es gibt sie im Büro von Pro Rinteln im Bürgerhaus. Jeder Kunde kann selbstverständlich so viele "Fünfer" erwerben (und weiterverschenken) wie er möchte, damit lassen sich also auch umfangreichere Geschenke verwirklichen. Eine Differenz zwischen Waren- und Geldwert wird in bar ausgezahlt. Kauft ein Kunde beispielsweise Ware im Wert von 4,50 Euro, erhält er 50 Cent zurück. Entwertet wird der Geldschein im Geschäft durch Stempel und Unterschrift.

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