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Förderverein zwecks Erwerb von EU-Fördermitteln gegründet / Den Mitgliedern winken zahlreiche Vergünstigungen

Ab jetzt kann jeder Einzelne der Hofreitschule Gutes tun

Bückeburg. Die Fürstliche Hofreitschule hat sich seit ihrer Eröffnung im Mai 2004 einen herausragenden Namen in breiten Bevölkerungsschichten als touristischer und gesellschaftlicher, als kultureller und als hippologischer Publikumsmagnet gemacht.

veröffentlicht am 07.02.2008 um 00:00 Uhr

Wer die schönen Barockpferde und die Arbeit der Hofbereiter lieb

Rund 9000 begeisterte Besucher in 2004, 20 000 in 2005, 30 000 in 2006 und 37 000 in 2007 sind eine steile Karriere für ein so junges und ehrgeiziges Projekt. Das Rezept: Erstklassige, gewaltfreie Reitkunst, herausragende Schönheiten der Barockpferderassen, familiäre, freundschaftliche Atmosphäre mit unterhaltsamen Erklärungen und das altehrwürdige Residenzschloss des Hauses zu Schaumburg-Lippe. Jetzt hat die Hofreitschule einen weiteren Meilenstein gesetzt: Die Eintragung des gemeinnützigen Vereins "Freunde der Fürstlichen Hofreitschule Bückeburg e.V.". Mit diesem Schritt verfolgt die Hofreitschule neben der Pflege ihrer Kontakte das Ziel, für EU-Fördermittel würdig zu werden - eine Empfehlung des Wirtschaftsministers Walther Hirche bei seinem Besuch in der Hofreitschuleim Juni 2007. "Ein Museum mit so großem Aufwand an Unterhaltungskosten und Personal muss eine Förderung durch Land oder Europäische Union anstreben." Ministerpräsident Christian Wulff zeichnete die Hofreitschule 2007 als "innovativstes, erfolgversprechendstes, pferdeorientiertes Projekt Niedersachsens" aus. Aktuell ruft die Hofreitschule alle ihre Freunde und Gönner auf, Mitglied des Fördervereins zu werden und mit Beiträgen und Spenden den langfristigen und gesicherten Bestand Deutschlands einziger Reitkunst-Heimstatt in historischem Gemäuer zu sichern und Umbaumaßnahmen umzusetzen zu helfen. So stehen zum Beispiel in Kürze die Anlage eines repräsentativen Außenreitplatzes und die Renovierung des Marstallmuseums an. Wer die schönen Barockpferde und die Arbeit der Hofbereiter in der Residenzstadt Bückeburg lieb gewonnen hat und von nah oder fern unterstützen möchte, dem stehen vier Arten der Mitgliedschaft mit gestaffelten Jahresbeiträgen und Vergünstigungen offen. Die Basismitgliedschaft kostet 40 Euro im Jahr (für Rentner 30 Euro) und bietet dem Mitglied zwei mal zwei Tribünenplätze für eine Reitkunstvorführung seiner Wahl. Die Gold-Mitgliedschaft kostet 100 Euro jährlich, die Mitglieder können mit einem Begleiter an allen Reitkunstvorführungen im Jahr teilnehmen. Für die Platin-Mitgliedschaft bezahlen die Mitglieder jährlich mindestens 200 Euro (höhere Beiträge sind natürlich willkommen) und bekommen dafür zwei Logenplätze bei allen Reitkunstvorführungen kostenlos. Alle Mitglieder bekommen eine Jahreskarte für den kostenlosen Besuch des Marstallmuseums und des Stalls der Fürstlichen Hengste sowie eine Einladung zur jährlichen Dankeschön-Feier. Die Staffelung für jeden Geldbeutel war ein Vorschlag von Gründungsmitglied Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe, der gemeinsam mit Lipizzanerzüchterin Stephanie Baronin von Reichenau, Schlossdirektor Alexander Perl, der Familie Krischke und einigen Freunden den Verein ins Leben gerufen und seiner Passion für die Reitkunst bleibenden Ausdruck verliehen hat. Jetzt im Februar ist der richtige Zeitpunkt, der Sympathie Ausdruck zu verleihen und dem Verein beizutreten. Ein mitgliederstarker Verein wird viel bewegen können und viel haben sich die Hofbereiter in den kommenden Jahren auch vorgenommen. Wichtig für Sponsoren ist, dass die Fürstliche Hofreitschule von einem privaten Familien-Unternehmen zu einem gemeinnützigen Verein geworden ist, der Spendenbescheinigungen ausstellen darf. Die Mitgliedschaft beantragen Interessierte entweder online unter der Adresse www.hofreitschule.de , oder direkt per Formular in der Marstallboutique.



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