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Einzige Einrichtung im Landkreis / "Steigende Chancen für regionalen Arbeitsplatz"

Ab August: Neues Fachgymnasium für Gesundheit und Soziales am Start

Rinteln (clb). Vom 1. August an wird das Rintelner Bildungsangebot um eine neue Komponente erweitert: An der Dauestraße - in den Räumen des Wirtschaftsgymnasiums - wird das neue Fachgymnasium "Gesundheit und Soziales" mit den Schwerpunkten Gesundheit und Pflege eingerichtet. Die erforderliche Genehmigung dafür liegt seit Montag auf dem Tisch des kommissarischen Schulleiters Thomas Fiedler.

veröffentlicht am 17.01.2008 um 00:00 Uhr

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"Wir haben uns im Landkreis für eine solche Schule entschieden, weil das einfach in die Landschaft hier passt", erklären Fiedler sowie Studiendirektor und Koordinator Manfred Dolle. Im gesamten Landkreis gebe es viele Einrichtungen, die sich mit Altenpflege, Gesundheit und dem Umgang mit Behinderten beschäftigen. Mit einer entsprechenden Ausbildung würden die Chancen der Schüler sehr gut stehen, in der Region einen Arbeitsplatz zu finden. Landkreisweit wird in Rinteln das einzige Fachgymnasium mit den Schwerpunkten Gesundheit und Pflege eingerichtet werden. Dementsprechend groß ist auch das Interesse. "Wir haben bereits Faltblätter in den zehnten Klassen der Haupt- und Realschulen sowie an den Gymnasien verteilt - und die Nachfrage ist enorm", sagt Fiedler. Kalkuliert werde zunächst mit einer Klasse für den neuen Fachbereich sowie mit zwei weiteren Klassen für den Bereich Wirtschaft. Falls die Nachfrage jedoch deutlich höher sei, sollen eventuell weitere Klassen gebildet werden. Eines sei jedoch sicher, verspricht der kommissarische Schulleiter: "Wir werden jeden aufnehmen, der vollständige Unterlagen einreicht und einen erweiterten Realschulabschluss vorweisen kann." Denn dieser ist, wie an allen Gymnasien, Voraussetzung für die Aufnahme am neuen Fachgymnasium. Nach drei Jahren Oberstufe, die neben den Bereichen Gesundheit und Pflege auch die Fächer Betriebs- und Volkswirtschaft sowie Informationsverarbeitung umfasst, haben die Schülerinnen und Schüler ihr vollwertiges Abitur erreicht, das sie berechtigt, an allen Fachhochschulen und Universitäten zu studieren. Ein weiterer Vorteil: An der Dauestraße müssen keine zusätzlichen Räume für das neue Fachgymnasium eingerichtet werden, da bereits die medizinischen- und zahnmedizinischen Angestellten in dem Gebäude unterrichtet werden und die neuen Klassen nicht nur die Räume, sondern auch das vorhandene Labor mitbenutzen können. "Ein hervorragender Synergieeffekt also", findet Dolle. Er und seine Kollegen, die am Wirtschaftsgymnasium unterrichten, werden dann zugleich am Gymnasium für Gesundheit und Soziales tätig sein, erläutert der Pädagoge. Denn für Lehrkräfte wie Schulverwaltung seien die Inhalte nicht neu. Somit könne auchder Landkreis deutlich an Kosten sparen. Ein kleines "Trostpflaster" gibt es auch für diejenigen, die nach der 12. Klasse doch die Schule verlassen möchten, erklärt Fiedler: Wer dann nämlich eine zwei- oder dreijährige Ausbildung absolviert, bekommt den Abschluss "Fachhochschulreife" und kann anschließend trotzdem an jeder Fachhochschule in Deutschland studieren. Anmeldungen: Die Bewerbungsunterlagen für das neue Fachgymnasium können ab sofort - und bis zu den Osterferien - im Sekretariat an der Dauestraße abgeholt oder ab nächster Woche im Internet unter www.bbs-rinteln.de abgerufen werden. Eine erste Informationsveranstaltungüber die Eingangsvoraussetzungen und Lern inhalte des Fachgymnasiums Gesundheit und Soziales findet am Mittwoch, 20. Februar, um 18 Uhr in der Aula des Schulgebäudes statt.



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