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Wo Lesern zwischen brennenden Mülltonnen und (zu) engen Straßen der Schuh drückt

"Ab 51 nicht mehr mitfeiern dürfen? Typisch!"

Rinteln (ur). Nicht so euphorisch wie Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz beurteilt Rainer Thielke aus Rinteln den Wohnmobil-Stellplatz an der Weser. Der Platz genieße wegen der Nähe zur Stadt sowieso schon einen Standortvorteil gegenüber den Campingplätzen an Doktorsee und Helenensee. "Dass er aber den ohnehin schon privilegierten Besitzern der teuren Fahrzeuge kostenlos angeboten wird, stellt eine echte Wettbewerbsbenachteiligung für die anderen dar." Die positiven Auswirkungen auf die Gastronomie könnten auch nicht so bedeutend sein wie erhofft: "Bei vielen sieht man, dass sie dort selber grillen oder abends zusammensitzen, und das belebt die Kneipen ja wohl kaum." Sein Vorschlag: über Automaten einen Obolus von zehn Euro pro Nacht erheben und das durch Politessen kontrollieren lassen.

veröffentlicht am 05.04.2006 um 00:00 Uhr

Rainer Thielke hält für den Wohnmobil-Stellplatz an der Weser ei

Gefreut haben sich Wolfgang Hassenpflug und seine Frau Gerda über das "Frühstücksei", in dem wir kritisch anmerkten, dass Menschen über 50 als Ehrengäste bei den Feiern zum "Tag der Einheit" offenbar nicht mehr gefragt sind: "Bemerkenswert, dass die Älteren jetzt sogar schon beim Feiern ausgesperrt werden sollen!" Anlässlich unseres Beitrags über den "Rintelner Feuerteufel" erinnert sich Bürgermeisterkandidat Marc Lemmermann von der CDU an eine Reihe von Vorfällen, die Anfang des Jahres in seinem Wohnumfeld am Wilhelm-Raabe-Weg geschahen: "Da wurden gleich vier Papiermülltonnen hintereinander angesteckt, zum Glück ohne schlimme Folgen." Seine Einschätzung: "Vielleicht gibt es ja noch deutlich mehr solcher Vorkommnisse, ohne dass sie bislang diesen Serientätern zugeordnet werden konnten." Dieter Kilian aus Exten bedauert, dass derzeit keine Auflistung der Telefontarife auf unseren Seiten zu finden ist. "Geduld!", bitten wir nicht nur diesen Leser. Uns erreichten zahlreiche Anrufe, wonach die Daten einiger Anbieter für einige Vorwahlbereiche zum Erscheinungsdatum nicht gültig waren. Wir versuchen derzeit, einen Anbieter zu finden, der uns entsprechende Datensicherheit garantieren kann. Ina Schlimbach beklagt, dass die Enge Straße durch Baumaßnahmen zur Sackgasse geworden ist: "Ich muss täglich zur Praxis meines Mannes fahren und kann mit meinem Auto dort kaum oder gar nicht wenden." Ihre Bitte an die Stadt: "Wenigstens die Poller während der Bauzeit rausnehmen, damit besseres Rangieren möglich ist. Zurzeit geht da gar nichts mehr!" Mit Blick auf die konzentrierte Berichterstattungüber Jahreshauptversammlungen in unserem Zeitungsmagazin "Vereine" kritisiert der stellvertretende Kreisbrandmeister Rainer Kuhlmann , dass die Feuerwehr darin zu den Vereinen gerechnet werde: "Die Feuerwehren sind aber Einrichtungen der Städte und Gemeinden." Wo es um Feuerwehreinsätze oder Großübungen geht, um bauliche Maßnahmen oder große Neuanschaffungen, da wird sich das auch künftig in der täglichen Berichterstattung wiederfinden, bei Institutionen wie der Feuerwehr, aber auch bei Großprojekten und -veranstaltungen vonVereinen. Unser Leser Dr. Ulrich Brill besuchte mit Interesse den "Historischen Markt", hat aber einen ergänzenden Vorschlag: "Angesichts der großen Bedeutung, die Rinteln für die Hexenverfolgung hatte, könnte ich mir vorstellen, dass eine Darstellung dieses Teils unserer Geschichte in einen solchen Rahmen sehr gut passen könnte."

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