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EM: Feiern, aber dabei die Regeln einhalten

Ab 22 Uhr Rücksicht nehmen

Obernkirchen (sm). Die Fußballeuropameisterschaft hat begonnen, viele Fußballfans schließen sich zu Gruppen zusammen, laden Freunde ein und feiern lautstark. Nicht alle Nachbarn und Mitmieter sind jedoch in der gleichen begeisterten Fußballstimmung wie die Fans. Auch wenn das Fußballfieber grassiert, sollten sich die Fußballfans über "Spielregeln" im Klaren sein, die eingehalten werden müssen. Darauf weist jetzt Haus& Grund Schaumburg - Obernkirchen e.V. hin.

veröffentlicht am 13.06.2008 um 00:00 Uhr

Zunächst, so erklärt Vorsitzender Friedbert Wittum, gelte grundsätzlich, dass Radio und Fernseher nur so laut eingestellt werden dürfen, dass sie die Mitbewohner nicht stören. Zimmerlautstärke gilt insbesondere zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens sowie - angeordnet durch den Mietvertrag, durch eine Gemeinschaftsordnung oder durch eine kommunale Satzung - auch zwischen 13 Uhr und 15 Uhr mittags. Fußballfans, die einen Garten oder eine Terrasse zur Verfügung haben, könnten auch dort Fernsehgeräte oder gar Großleinwände aufstellen und ihre Fußballparty gemeinsam mit Freunden feiern. Für die Party im Freien gilt aber nichts anderes als in der Wohnung oder auf dem Balkon: Ab 22 Uhr muss auf die Nachbarn Rücksicht genommen werden, wie Wittum unterstreicht. Das gilt um so mehr, wenn sich ältere oder kranke Mitmenschen in der Nachbarschaft befinden. Auch vorher ist insbesondere im Freien der Einsatz von Trompeten, Rasseln und Tröten nicht gestattet. Hier gilt das Gebot der Rücksichtnahme, so wenig Lärm wie möglich zu machen, unumschränkt. Und bei der "Dekoration" haben Vermieter, Wohnungseigentümergemeinschaften und auch häufig Behörden ein Wort mitzureden. Ob auf dem Balkon "Flagge" gezeigt werden darf, richtet sich nach dem Mietvertrag oder der Gemeinschaftsordnung in der Wohnungseigentümergemeinschaft. Auch wer einen Fahnenmast mit einer Halterung montieren und dafür in die bauliche Substanz eingreifen will, benötigt dafür immer die Genehmigung des Vermieters oder der beeinträchtigten Miteigentümer in Wohnungseigentümergemeinschaften.



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