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Feuerwehr Coppenbrügge besteht 140 Jahre und lädt zum Zeltfest ein

Übung mit Atemschutzgeräten

COPPENBRÜGGE. Auch in diesem Jahr lud Ortsbrandmeister Andreas Korth zur Jahreshauptversammlung in die Fahrzeughalle der Stützpunkt-Feuerwehr Coppenbrügge ein.

veröffentlicht am 22.02.2018 um 00:00 Uhr

Das Kommando der Feuerwehr Coppenbrügge. FOTO: PR

Autor:

Jasper Stiller

Begrüßen durfte er unter anderem den Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke, Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka, den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Marc-Oliver Tesch, den stellvertretenden Vorsitzenden des Feuerschutzausschusses, Klaus Egly, den stellvertretenden Gemeindejugendfeuerwehrwart Jörg Bertram und Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Kurbgeweit.

Dabei konnte die Wehr auf ein arbeits- und einsatzreiches Jahr zurückblicken. Sie wurde zu insgesamt 52 Einsätzen alarmiert. Diese teilten sich auf in elf Brandeinsätze, 33 Hilfeleistungseinsätze, acht Fehlalarme und drei Alarmübungen. Es fanden 42 Gruppen- und sechs Gesamtdienste statt.

Korth warnte vor einer kontinuierlich steigenden Hochwassergefahr, so kamen in den letzten Jahren mehr Dienststunden wegen Unwettergefahren zusammen. Ein besonderes Augenmerk legte der Ortsbrandmeister auf die Alarmübung im Krankenhaus Lindenbrunn. Dort konnte unter realistischen Bedingungen ein Krankenhausbrand simuliert werden. Da sich diese Übung in einem zum Abriss stehenden Gebäude abspielte, hatte sie einen hohen Realitätsbezug. Besonders die Menschenrettung an einem solch komplexen Einsatzort konnte auch unter schwerem Atemschutz erprobt werden. Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 1052 Einsatzstunden zusammen. Die Kameraden leisteten insgesamt 4158 Dienststunden.

Andreas Korth lud zum 140-jährigen Bestehen der Feuerwehr ein, welches vom 3. bis 5. August 2018 mit einem Zeltfest auf dem Coppenbrügger Schulhof gefeiert wird.

Ein ebenso bewegtes Jahr verzeichnete auch die Jugendfeuerwehr Coppenbrügge. Jugendwartin Tamara Kasten freute sich über ein erfolgreiches, aber auch nasses Kreiszeltlager in Afferde. Das Zelt der Jugendfeuerwehr stand unter dem Motto „Die Eiskönigin“ und eine Klingel spielte beim Betreten die Titelmelodie des Films. Das Biwak der Jugendlichen wurde daher mit dem ersten Platz in der Kategorie „Kinder 2.0“ ausgezeichnet. Auch eine Gemeindejugendfeuerwehrübung sowie eine Fahrt zur Schlittschuhbahn in Lauenau wurden 2017 veranstaltet. Und selbstverständlich durfte auch die traditionelle Übernachtung im Feuerwehrhaus nicht fehlen. So kamen die Jugendlichen im vergangenen Jahr auf 5593 Jugendfeuerwehrdienststunden.

Freuen konnte sich Tamara Kasten auch über ein neues Mitglied. Mia Hirsch schloss sich den Jugendbrandschützern an. Der Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Kurbgeweit unterstrich die Unverzichtbarkeit der Jugend- und Kinderfeuerwehr im Landkreis. Gegen den Landestrend verzeichnete die Jugendfeuerwehr im Landkreis Hameln-Pyrmont sogar einen Zuwachs von 32 Kindern. Zum Schluss galt der Dank allen Ehrenamtlichen, die der Jugendfeuerwehr Jahr für Jahr mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Marc-Oliver Tesch stellte noch einmal einen besonderen Bezug zur Gemeindefeuerwehr her. Aktuell gehören 331 Freiwillige der Feuerwehr auf Gemeindeebene an. In einem Ausblick auf kommende Neuanschaffungen nannte Tesch finanzielle Aufwendungen für die Umstellung auf den Digitalfunk, die in diesem Jahr abgeschlossen werden soll.

Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka bedankte sich bei allen Kameradinnen und Kameraden und beteuerte, dass die Feuerwehr ein unverzichtbarer Bestandteil des Rettungswesens sei. Dabei thematisierte er deren Bedeutung in der Gesellschaft und dass er stolz darauf sei, dass viele junge Menschen den Weg zur Feuerwehr finden. Er machte deutlich, dass der Ersatz des LF8 der Ortsfeuerwehr Coppenbrügge in den nächsten Jahren geplant sei und er sich auf eine weitere Zusammenarbeit freue.

Abschließend beförderte Ortsbrandmeister Andreas Korth Patrick Kurbgeweit, der die Truppmann-1-Prüfung bestanden hatte, zum Feuerwehrmann. Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Thomas Küllig, Mirco Limburg, Arne Meisiek und Alexander Saffer mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst ging an Burkhard Korth und Thomas Kurbgeweit.PR



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