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Provence - Land der Riesen-Lavendelfelder

Überragende Qualität

Obernkirchen (sig). Viel besser kann man die Schönheiten einer Region nicht präsentieren, als es dem Fotografen Dieter Schmid am Mittwochabend in der Stiftskirche im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Treff im Stift" gelungen ist. Auf zwei großen Leinwänden in der Gesamtbreite von sieben Metern und mit Hilfe von sechs Projektoren gab es jeweilszwei unterschiedliche Motive gleichzeitig oder auch ein Panoramabild zu bewundern. Alles in fotografisch kaum zu überbietender Qualität.

veröffentlicht am 16.11.2007 um 00:00 Uhr

Dietmar Schmid

Die Farbbrillanz und Schärfe sowie die atmosphärische Dichte der Aufnahmen begeisterten die 150 Besucher, die mit Dieter Schmid "on tour" gingen im Süden Frankreichs. Eine so abwechslungsreiche Landschaft dürfte man kaum anderswo vorfinden. Hier gibt es malerische Gebirgsdörfer, fast an die Felswände geklebt, in denen die Zeit stehen geblieben scheint. Bäume und Büsche mit prächtigen Blüten, Mittagsschlaf haltende Kätzchen und malerische Straßenzüge sowie Winkel sind beliebte Motive für jeden Fremden, der sich hier aufhält. In den größeren Orten und Städten gibt es sehenswerte Zentren mit historischen Bauten und dazu provenzalische Märkte mit dem reichhaltigen Angebot von mediterranen Produkten, die dieses milde Klima möglich macht. Irgendwo draußen duften riesige Lavendelfelder. Sie wechseln sich ab mit großen Plantagen voller Oliven- oder Zitronenbäumen. In der Provence wächst eine Fülle von Blumen, die im deutlich kühleren Norden kaum eine Lebenschance haben. Schmid hat mit seiner Kamera alles eingefangen, was diese Region so anziehens- und liebenswert macht. Dazu gehören auch Burgen, Festungen und Schlösser, in denen Herrscher, Künstler oder anderen Größen der Zeitgeschichte gelebt haben. Ebenso beeindruckend sind schroffe Gebirgsmassive, anmutige Täler, glasklare Gebirgsseen und natürlich auch das Mittelmeer mit seinem milden Klima. Erstaunlich, was hier noch so alles an die Zeit erinnert, in der die Griechen und Römer sich hier ebenso aufhielten wie die Kelten. Man mag gar nicht daran glauben, dass es eine Zeit gab, in der die Provence einst sogar deutsches Herrschaftsgebiet war. Aber glauben darf man zumindest, dass sich viele auf ein Wiedersehen mit diesem Meister der Fotografie freuen. Sollte das möglich sein, dann ist die Toskana an der Reihe, deren Bildserie noch nicht vollendet ist.



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