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Andreas Klabunde warnt Eltern eindringlich vor der neuen Gefahr

Überflutungsbereiche kein Kinderspielplatz

Bodenwerder (red). Die Rettungsschwimmer der DLRG Bodenwerder haben vor einer neuen Gefahr für spielende Kinder gewarnt: die Überflutungsbereiche der Weser. So idyllisch und einladend die überfluteten Bereiche mit all dem Treibgut auch aussehen, genau hier lauert eine unsichtbare Gefahr.

veröffentlicht am 02.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:21 Uhr

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„In dem trüben Wasser kann man nicht erkennen, wo die Böschung beginnt, wo sich Abbruchkanten oder Anleger befinden“, sagt der DLRG-Vorsitzende Andreas Klabunde. Auch das Gras unter Wasser auf den Wiesen und Böschungen sei rutschig und biete keinen Halt. Zudem sei die Strömung der Weser durch das viele Schmelzwasser deutlich stärker als im Sommer bei Niedrigwasser. „Ein Festhalten ist schwierig, gegen die Strömung zu schwimmen ist auch für geübte und trainierte Schwimmer unmöglich.“

Für genau solche Notfälle steht bei der DLRG ein spezielles Hochwasserrettungsboot einsatzbereit auf einem speziellen Anhänger. Dieses Boot ist sehr flach gebaut und hat zusätzlich Rollen unter dem Rumpf, so dass es zum einen fast überall ins Wasser gebracht werden und zum anderen auch über überflutete Wiesen und Straßen bewegt werden kann. Die Einsatzkräfte der DLRG sind rund um die Uhr durch die Leitstelle in Hameln unter 112 alarmierbar und können dieses Rettungsboot innerhalb kürzester Zeit zum Einsatz bringen.

Andreas Klabunde, Vorsitzender der DLRG Bodenwerder, warnt Eltern davor, ihre Kinder unbeaufsichtigt am Wasser spielen zu lassen. „Und keine Sorge, auch die beiden Kinder auf dem Foto wurden vorbildlich beaufsichtigt.“

Foto: pr

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