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Bundeswehr verdient Geld mit dem Verkauf von Flugstunden im Simulatorzentrum

Österreicher und Polizei fliegen in Achum

Achum (wop). Seit neuestem verdient die Bundeswehr in Achum Geld durch Verkauf von Flugstunden im Hans-Drebing-Simulatorzentrum. Dieser Tage war die erste Gruppe von rotweißroten Rettungsfliegern des österreichischen Automobilclubs für zwei Tage in Schaumburg. In Zukunft werden die etwa 100 Hubschrauberführer, die auf ihren Stationen die EC 135 fliegen, alle sechs Monate für jeweils zwei Tage in Bückeburg sein, um die gesetzlich vorgeschriebenen Notverfahren im Simulator zu üben. Ihre Firma betreibt zur Zeit 24 EC 135 mit steigender Tendenz, da sich Ungarn an dasösterreichische Rettungssystem anschließt.

veröffentlicht am 24.04.2006 um 00:00 Uhr

Piloten von Bundespolizei und AutomobilclubÖsterreich nutzen die

Neben denÖsterreichern, die den "coffee-shop" gleich in ein "Kaffee-Kammerl" umbenannt haben, fliegen seit einigen Wochen auch Piloten der Bundespolizei, des früheren Bundesgrenzschutzes, Geld in die Kassen der Bundeswehr. Sie benutzen den EC-Simulator im Rahmen der Umschulung auf diesen Typ, zurzeit 25 Exemplare und üben ebenfalls vor allem Notverfahren. Ihr Personalbedarf nimmt auch zu, was dazu führt, dass die Hangelarer zwei junge Frauen im Training haben; vier fliegen bereits in der "Truppe", eine davon als Fluglehrerin. Beide Gruppen wohnen in Hotels. Die Teamleiter loben die Effizienz der Simulatoren und die Zusammenarbeit und Unterstützung durch das Fachpersonal der Heeresflieger. Wie zu erfahren war, steht auch der ADAC mit der Bundeswehr in Verhandlung, um das Modell der Österreicher für seine "Christoph"-Flieger zu übernehmen.

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