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Toyota auf der Rintelner Automobilschau im April zu gewinnen / Beate Behrens hat den Aygo schon mal Probe gefahren

Ökologisch korrekt: Flotter Flitzer mit knackigem Design

Rinteln (wm). "Wo ist denn hier der Motor?" staunt Pro-Rinteln-Managerin Beate Behrens, die neugierig den feuerwehrroten Toyota Aygo umrundet, der beim Autohaus Starnitzke in Bückeburg zur Probefahrt bereitsteht. Gute Frage: In dem gerade mal 3,41 Meter kurzen Flitzer, Mix aus jugendlicher Verspieltheit und knackigen Formen, geht es innen so geräumig zu, dass selbst Einmeterneunzig-Riesen nicht das Dach ausbeulen. Viel Platz für Technik bleibt nicht. Also, wo bitte ist der Motor? Der findet sich, nachdem man das Motorhäubchen entriegelt hat, dann in Front, quer eingebaut. Da kriegt selbst ein Marder Platzangst, kaum zu glauben, dass die Toyota-Ingenieure 68 Pferde hier reingequetscht haben.

veröffentlicht am 12.03.2007 um 00:00 Uhr

Man sitzt in dem Kleinen ganz komfortabel, und was die Testerin

Bringt man die auf Trab, staunt man noch mehr. Der Dreizylinder röhrt mit einem sonoren Sportwagensound los, als wäre sein Papi ein Ferrari. Nicht nur Show - bei den Beschleunigungswerten lässt es sich problemlos im Verkehrsstrom flott mitschwimmen - was sich aus den gerade Mal 865 Kilogramm Leergewicht für den Dreitürer erklärt. Firmenchef Frank Starnitzke wünscht gute Fahrt, weist noch einmal auf die Bedienungsanleitung im Beifahrerfach hin, doch die wird im Moment nicht wirklich gebraucht. Gangschaltung, Licht, Lüftung und Heizung, das Instrumentarium - alles erklärt sich selber. Vor der Scheibe werkelt übrigens großflächig ein Scheibenwischer- nicht zwei, wie gewohnt. Beate Behrens steigt ein, gibt Gas und fährt los. Zur Betriebsanleitung muss sie erst greifen, als sie die Rücksitze zurücklegen möchte, um ein paar Saftkisten zu verstauen. Nirgends ein Hebel, dafür zwei Schlaufen, so versteckt, dass erst das Handbuch zu Rate gezogen werden muss - man will ja nichts kaputt machen. Wer laden will, muss eine hohe Ladekante überwinden, über der sich aus Gründen der Karosseriestabilität nur eine kleine Heckklappe öffnen lässt. An maximaler Zuladung sind - je nach Ausstattungsumfang - bis zu 315 Kilogramm erlaubt. Wer hat behauptet, dass man mehr als Badezeug und Zahnbürste für den Urlaub braucht? Wer in den Aygo einsteigt, darf sich sicher fühlen: Sechs Airbags, Gurtstraffer und -begrenzer, dazu ABS. Der Toyota hat, was man heute als Standard in puncto Sicherheit erwartet. Ein Autoradio gibt es im Sparmodell nicht, dafür einen Anschluss zum Aufladen fürs Handy und (Beate Behrens entdeckt es sofort) zwei Schminkspiegel. Es ist ein Nichtraucherauto, Aschbecher sind nirgends zu finden - ist auch gesünder so. Auch beim zweiten großen Thema dieser Tage, der Klimadiskussion sitzt man bei den Guten: Nur fünf Liter Superbenzin genehmigt sich der Dreizylinder im Schnitt je 100 Kilometer. Der Fiskus gibt sich mit 68 Euro Steuern pro Jahr zufrieden, lange Serviceintervalle minimieren die Werkstattaufenthalte, und auch die Haftpflicht- und Kaskoeinstufungen sind günstig ausgefallen. Ein Sparauto also in jeder Hinsicht. Dass der Aygo solide verarbeitet ist, daran gibt es kaum Zweifel - Toyota ist in Sachen Zuverlässigkeit in der ADAC-Pannenstatistik mit führend, bei der Kundenzufriedenheit auch.

Man glaubt es kaum, aber in den Mini-Kofferraum passen sechs kle
  • Man glaubt es kaum, aber in den Mini-Kofferraum passen sechs kleine Getränkekisten - wer mehr Stauraum braucht, kann noch die Rückbank zurückklappen.
Der Aygo ist seit Freitag in der Kundenhalle der Sparkasse an de
  • Der Aygo ist seit Freitag in der Kundenhalle der Sparkasse an der Klosterstraße zu bewundern, wo ihn Marktbereichsleiter Dirk Ackmann von Beate Behrens entgegen genommen hat. Foto: who


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