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"Retriever in Not" kümmert sich um Hunde aus Vermehrerfarmen / Pflegestellen gesucht

Äußerlich erbärmlich, innerlich verkümmert

Auetal. Nein, von Züchtern mag Sylke Schmidt nicht sprechen. Vermehrerfarmen sind das, schimpft die Rolfshägerin. Und meint damit jene Orte, an denen Hunde als Zucht- und Gebärmaschinen missbraucht werden. Das Elend dieser Tiere, so erklärt sie, "ist manchmal unvorstellbar. Die Vermehrer halten sie unter schlechtesten Bedingungen, häufig bekommen sie Hormonspritzen, so dass sie mehr als zweimal im Jahr gedeckt werden können." Der Deckungsakt, er gleiche oftmals einer Vergewaltigung: Die Hündinnen würden festgebunden und mit einer Schlinge um den Hals fixiert. Vereiterte Gebärmütter und übergroße Gesäuge seien oft die Folgen dieser Behandlung. Häufig werde der erbärmliche körperliche Zustand von tiefen Verletzungen in der Seele des Tieres begleitet.

veröffentlicht am 23.05.2006 um 00:00 Uhr

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Autor:

Frank Westermann


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