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Suthfeld bleibt schuldenfrei / 140 000 Euro werden aus Rücklage entnommen / 2009 kommt Doppik

90 000 Euro gehen in die Straßensanierung

Suthfeld (tes). "Auf den ersten Blick bietet der Haushaltsentwurf erfreuliche Zahlen": Mit diesen Worten hat Bürgermeister Horst Schlüter dem Suthfelder Rat die vorläufigen Ansätze für 2008 vorgestellt. Der Anteil an der Einkommenssteuer erhöht sich demnach auf 425 000 Euro. Zudem könne die Gemeinde mit 53 400 Euro Einnahmen aus Gewerbesteuern rechnen. Es bleiben 51 600 Euro als freie Spitze. "Eine schöne Zahl, aber nicht viel, wenn es darum geht, Straßen zu sanieren", verwies Schlüter auf einen der größten Ausgabeposten.

veröffentlicht am 19.02.2008 um 00:00 Uhr

Die jüngste Ortsbegehung im Bauausschuss hatte gezeigt, dass sich viele Straßen in marodem Zustand befinden. Handlungsbedarf besteht besonders in der Silberstraße in Helsinghausen. Der Posten für allgemeine Straßenbaukosten wurde daher auf 90 000 Euro angehoben. In den beiden Folgejahren sind jeweils 50 000 Euro vorgesehen. "Zu wenig", kritisierte CDU-Fraktionssprecher Joachim Runkel. Die Kosten für Straßensanierungen seien zu gering angesetzt. Zudem vermisse die CDU einen Betrag für eine mögliche Teichsanierung in Kreuzriehe. Schlüter sah hier keinen Bedarf. Die Pflege des Areals übernehme ein Bürger. Das Investitionsprogramm wurde bei drei Enthaltungen angenommen. Einstimmig verabschiedete der Rat den Verwaltungshaushalt mit einem Volumen von 638 900 Euro sowie den Vermögenshaushalt in Höhe von 237 500 Euro. Einig waren sich die Politiker auch darüber, das Ingenieurbüro Peters mit der Ausschreibung für den Endausbau im Baugebiet Hausstätte zu beauftragen. Für die Erschließungsmaßnahmen wurden 90 000 Euro veranschlagt. Hier starten zudem im Herbst Vorarbeiten für einen Spielplatz. Für den Verkauf des letzten Grundstücks im Baugebiet Hausstätte erwartet die Gemeinde 40 000 Euro Einnahmen. Guter Hoffnung zeigte sich Schlüter, dass die 15 000 Euro für den Ausbau des Sportplatzes in Riehe endlich zum Einsatz kommen. Erst in 2009 soll die Sanierung von drei Buswartehäuschen beginnen. Die Haushaltsstellen für Unterhaltung von Wirtschaftswegen und Wasserläufen sind erheblich erhöht worden auf jeweils 6000 Euro. Runkel monierte, dass entgegen bisheriger Beschlüsse die Bäume am Friedhofsweg in Helsinghausen nur im ersten Teil beschnitten wurden. Suthfeld bleibt weiterhin schuldenfrei. Um alle Ausgaben finanzieren zu können, müssen jedoch 140 400 Euro aus der Rücklage entnommen werden. Diese betrug Ende 2007 noch 258 250 Euro. Die Kreisumlage steigt auf 273 200 Euro. Die Samtgemeindeumlage verringert sich unwesentlich auf 188 100 Euro. Der Bürgermeister ist gespannt, wie sich die neue kommunale Buchführung "Doppik" auf den nächsten Haushalt auswirken werde. "Teurer wird es allemal", ist Schlüter überzeugt. Runkel widersprach: "Die Doppik führt zu mehr Transparenz, nicht zu Mehrkosten.



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