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Feuerwehr Thüste feiert bis in die Nacht

85 Jahre bewegte Geschichte

WEENZEN. 85 Jahre jung ist die Feuerwehr Thüste mittlerweile und musste sich dabei laufend Veränderungen stellen.

veröffentlicht am 05.09.2019 um 00:00 Uhr

Von der Feuerwehr der selbstständigen Gemeinde Thüste entwickelte sich die Feuerwehr über die Jahre zu einer Ortsfeuerwehr im Flecken Salzhemmendorf und mittlerweile zu einer Feuerwehr im Stützpunkt Wallensen, wo die intensive Zusammenarbeit mit den Ortsfeuerwehren Wallensen, Ockensen und Levedagsen gepflegt und gelebt wird.

Beim Jubiläumsfest im Stützpunkt zeigte sich zur Freude jetzt, dass die Zusammenarbeit sehr gut ist. So ließ sich etwa die Feuerwehr Wallensen nicht lange bitten und unterstützte die Thüster Kameraden beim Aufbau des Festes. Auch die Feuerwehr Salzhemmendorf unter Führung von deren Ortsbrandmeister Thomas Hölscher und der Musikzug Wallensen ließen sich nicht lange bitten und unterstützten am Nachmittag oder am Abend beim Fest. Auch von dem Zuspruch beim Fest zeigte sich Lazerus beeindruckt: „Wenn ich mich so umsehe, glaube ich, wenn ich alle Wehren, Vereine, Organisationen, geladene Gäste und Nachbarn einzeln begrüße, dann sitzen wir morgen noch hier“.

„85 Jahre, 24 Stunden, Tag für Tag bereit sein: Nicht immer eine leichte Aufgabe für Feuerwehren. Dennoch waren die Thüster immer zur Stelle, wenn es darauf ankam“, lobte Ortsbrandmeister Klaus Lazerus seine Kameraden in der Festrede. Große Einsätze wie der Dachstuhlbrand bei Glenewinkel 1950, der Scheunenbrand bei Schmedt 1967, der Heidebrand 1975, Einsätze bei Hochwasser-Lagen oder der Moorbrand im letzten Jahr forderten die Feuerwehr enorm, wobei am Ende immer der Einsatzerfolg lag.

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Der Musikzug Wallensen sorgte am Nachmittag für Stimmung bei der Feuerwehr Thüste, die ihr 85-jähriges Bestehen feierte. FOTO:GÖK

Neben den Erinnerungen an die eigene Geschichte vergaß Lazerus aber nicht, allen Kameraden in dem Stützpunkt für die ständige Hilfsbereitschaft zu danken. Er sparte aber auch nicht mit Kritik, wie der zunehmenden Bürokratie oder der nach seiner Meinung bei Brandmeistern nicht gerade beliebten FeuerOn-Software.

Stellvertretend für den großen Einsatz bedankte sich Lazerus mit Blumen bei Sabine Wölfer, Sara und Elke Lazerus mit einem Blumenstrauß, wobei sich noch viele weitere Helfer stark beim Fest mit eingebracht haben und auch sonst immer zur Verfügung stehen. Eine Ehrung erhielt zudem Karl-Heinz Randolf für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.

Vor dem Kommers am Abend gab es schon ein ausführliches Nachmittagsprogramm. Hier standen vor allem die kleineren Besucher im Mittelpunkt, die bei Feuerwehrvorführungen, Wasserspielen oder auf der Hüpfburg nicht zu kurz kamen. Am Abend sorgte dann DJ Marvin aus Eime bei Musik und Tanz für die gute Unterhaltung der Erwachsenen in den ausverkauften Räumen.gök



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