weather-image
Plattdeutscher Nachmittag / Enthüllung des Gedenksteins / Brüdermann-Festvortrag / Ortschronik in Arbeit

750 Jahre Ahnsen: Am 25. Februar geht's wieder rund ...

Ahnsen (tw). "750 Jahre Ahnsen" - Der Reigen der Feiern geht in eine neue Runde. Den Auftakt der Staffel 2007 macht ein Plattdeutscher Nachmittag, der am kommenden Sonntag, 25. Februar, ab 15 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus stattfindet.

veröffentlicht am 22.02.2007 um 00:00 Uhr

Heinz Grabbe lädt zum "Plattdeutschen Nachmittag": Rund 450 Hand

Plattdeutscher Nachmittag: "Wir haben das Ereignis auf 450 Handzetteln beworben, die wir in Ahnsen verteilt haben", berichtet Bürgermeister Heinz Grabbe, zugleich Mitglied des Festausschusses. In zwei Mal 45 Minuten, die von einer Pause unterbrochen werden, dürfen sich die Bürger auf "Plattdeutsche Geschichten, Dönekens und Erzählungen aus Ahnsen und Umgebung" freuen. Das Quartett der Vortragenden besteht aus Pastor Hartmut Ahrens, Dr. Willi Dreves, Friedrich Lohmann - und Grabbe selbst. "Pastor Ahrens hat bereits kirchliche, plattdeutsche Liedtexte bekannter Melodien geschickt, die Pastor Lutz Gräber musikalisch begleiten wird", freut sich der Bürgermeister. Zur Erfrischung wird die Gemeinde Heiß- und Kaltgetränke reichen - natürlich gratis. Gedenkstein-Enthüllung: Damit das Dorf vom 750. Geburtstag auch etwas Bleibendes hat, wird am Samstag, 19. Mai, auf dem Parkplatz vor dem Mehrzweck- respektive Dorfgemeinschaftshaus ein Gedenkstein einhüllt. Er wird sehr wahrscheinlich die Aufschrift "750 Jahre Ahnsen, 1256 - 2006" tragen. Grabbe: "Es handelt sich dabei um einen Findling, der nicht mehr groß bearbeitet werden muss." Damit die Inschrift nicht vermoost und irgendwann einmal nicht mehr lesbar ist, sollen die Buchstaben nicht eingemeißelt, sondern aufgesetzt werden. "Über den Platz für den Stein", sagt Grabbe, "haben wir uns im Festausschuss lange Gedanken gemacht". In der engeren Wahl hätten dabei auch die Bahnhofstraße und der Ortseingang gestanden. Dass die Wahl nunmehr auf den Standort Mehrzweckhaus gefallen sei, liege an dessen Nähe zum Sportplatz. "Da ist immer was los, da wird der Stein gesehen", so der Bürgermeister. Verbunden werden soll die Enthüllung mit einer kleinen Ausstellung im Mehrzweckhaus, bei der neben historischen Fotos auch die ersten erhalten gebliebenen Haushaltspläne aus dem Jahre 1876 gezeigt werden sollen. Der Spielmannszug Ahnsen wird das Enthüllen des Steines musikalisch begleiten; außerdem gibt's Getränke und Grillwürstchen. Festvortrag: Den Reigen der Feiern zum Ahnsen-Jubiläum beschließt ein Festvortrag, den Dr. Stefan Brüdermann, Vize-Leiter des Niedersächsischen Staatsarchivs, nur einen Tag später und zwar am Sonntag, 20. Mai, um 15 Uhr bei der Freien Evangelischen Gemeinde halten wird. Mit dabei werden - neben vielen Ahnsern - auch Landrat Heinz Gerhard Schöttelndreier und die Bürgermeister der Eilser Mitgliedsgemeinden sein. "Nach dem Festvortrag", sagt Grabbe, "gibt's Musik und Gegrilltes vor dem Gemeindehaus". Nicht zu vergessen: Der Gedenkstein wird nicht die einzige - bleibende - Erinnerung an das Jubiläum sein. Der Bürgermeister: "Günter Döring arbeitet derzeit an einer Ortschronik." Das Rohkonzept, das noch gestrafft werden müsse, steht, umfasst rund 100 Seiten. Weil Döring auch noch Brüdermanns Festvortrag mit einarbeiten will, wird die Chronik auf keinen Fall vor dem 20. Mai erhältlich sein. Übrigens: Wenn gleich nach dem 20. Mai Kassensturz gemacht wird, wird "750 Jahre Ahnsen", einschließlich Schnatgang, Filmvorführung, Sportwerbewoche und Ökumenischer Gottesdienst, die Gemeinde "maximal 3000 Euro" gekostet haben, wie Grabbe vorrechnet. Und das ist für ein Jubiläum wenig.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare