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Fördermittel für Hannoversche Straße

750 000 Euro stehen für Sanierung parat

Bückeburg (rc). Die Stadt erhält in diesem Jahr 500 000 Euro Zuschuss von Bund und Land für das Städtebausanierungsgebiet "Hannoversche Straße". Zusammen mit dem Anteil der Stadt in Höhe von 250 000 Euro stehen in diesem Jahr damit 750 000 Euro zur Verfügung, die größtenteils in die Erschließung des Baugebietes "Falkingsviertel", des ehemaligen Kögel-Geländes, fließen. Ein kleiner Teil steht aber auch für Sanierungsmaßnahmen privater Investoren zur Verfügung, wie Bauamtsleiter Karlheinz Soppe mitteilte.

veröffentlicht am 13.10.2006 um 00:00 Uhr

Neben dem Anlegen der Baustraßen und dem Verlegen der Versorgungsleitungen soll von dem Geld noch in diesem Jahr mit der Gestaltung des Grünzuges begonnen werden - der sich als grüne Lunge und Blickfang durch das Neubaugebiet zieht. Wie Karlheinz Soppe weiter sagte, gibt es bei weiteren größeren Sanierungsvorhaben, wie der Bebauung des alten Tankhofs Harting oder der Umsiedlung einer Holzhandlung, derzeit keine neue Entwicklung. Für den Tankhof wird ein Investor gesucht, der ein Neubaugebiet erschließen oder Seniorenwohnungen bauen möchte. Für das alte Ziegelgebäude, die ehemalige Möbelfundgrube auf der südlichen Seite der Hannoverschen Straße, gibt es dagegen einige Interessenten, die das Gebäude kaufen und sanieren wollen: im Erdgeschoss für Gewerbe, in den Obergeschossen für Wohnen. Das gesamte Fördervolumen für das Gebiet beträgt sechs Millionen Euro, vier Millionen davon sind - inklusive 2006 - bereits angewiesen und verbraucht, größtenteils für die Sanierung der Industriebrache Kögel-Gelände. Hier wurden alte Hallen und Gebäude abgerissen und Altlasten saniert. Seit kurzem läuft die Erschließung des Neubaugebietes.

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