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Friedhelm Senke: Die Brandschützer vom Berge sind klein, aber umso aktiver

75 Jahre Feuerwehr Multhöpen

Multhöpen. „Der Erste geht vernünftig vorweg, die anderen folgen!“ Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke bescheinigte den Brandschützern aus Multhöpen – deren offizielle Bezeichnung freiwillige Feuerwehr Aerzen Ortswehr Multhöpen lautet – anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens hervorragende und zukunftsorientierte Arbeit. Auch Aerzens stellvertretender Gemeindebrandmeister Friedhelm Senke lobte den stetigen Einsatz der Ortswehr für die Bürger: „Klein, aber dafür umso aktiver“, brachte er das ehrenamtliche Engagement der „Brandschützer vom Berge“ auf den Punkt. Bürgermeister Bernhard Wagner dankte: „Die Aufgaben der freiwilligen Feuerwehr sind im Laufe der Zeit vielfältiger geworden und das ehrenamtliche Engagement der Brandschützer, die verlässlich ihren Mann beziehungsweise ihre Frau stehen, ist unbezahlbar für die Gemeinde. Ihr habt euch das schöne Wetter zum Festwochenende redlich verdient“, meinte der Bürgermeister. Ortsbrandmeister Arno Neddermeyer ließ die 75-jährige Geschichte unterhaltsam Revue passieren, bedauerte, dass die alte Handdruckspritze nicht mehr vorhanden sei, um das Feuerwehrgerätehaus damit zu schmücken und lobte gleichzeitig die Zuverlässigkeit der mittlerweile auch schon 27 Jahre alten Tragkraftspritze, die erst in diesem Frühjahr bei einem Brand in Groß Berkel gute Dienste leistete. Seit 2001 verfügt die Ortswehr Multhöpen über Atemschutzgeräte und ausgebildete Träger. „Seit dem gehen wir auch rein ins Feuer. Es wird von uns erwartet und wir werden diesen Anforderungen gerecht“, sagte der Ortsbrandmeister, der besonders die zukunftsweisende Gründung der Jugendfeuerwehr gemeinsam mit Dehmke in seinem Rückblick hervorhob. Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurde Frank Petzold zum Oberlöschmeister und Detlef Fischer zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert. Ehrenortsbrandmeister Hermann Reese trägt bereits seit 60 Jahren den „blauen Rock“ und wurde für diese langjährige Treue zur Ortswehr geehrt. Zum sonntäglichen Festumzug reihten sich neben zahlreichen Wehren und Vereinen auch mehrere historische Feuerwehrfahrzeuge in den langen Zug ein, der von Ortsbrandmeister Arno Neddermeyer vorbei an Besuchern durchs bunt geschmückte Bergdorf geführt wurde – getreu dem Motto: „Wenn der Erste vernünftig vorweg geht…“.

veröffentlicht am 01.09.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 11:21 Uhr

Ein bunter Festumzug schlängelte sich durch das Bergdorf.


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