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Elisabeth-Selbert-Schule wünscht Urteilskraft, Mut und Kreativität

75 Abiturienten suchen ihr Glück

Hameln. 75 Schülerinnen und Schüler legten am beruflichen Gymnasium der Elisabeth-Selbert-Schule die Abiturprüfung ab und erwarben die uneingeschränkte Hochschulreife; 33 hatten die Fachrichtung Ökotrophologie gewählt, 42 absolvierten die Prüfung in der Fachrichtung Sozialpädagogik. Ob die Reifeprüfung allerdings bereits die Garantie für ein glückliches Leben sei, hinterfragten die Festredner in der Feierstunde im Forum der ESS. Schulleiterin Gisela Grimme beschäftigte sich mit dem Begriff „Glück“ als Motto der Entlassung.

veröffentlicht am 23.06.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 16:21 Uhr

Hameln. 75 Schülerinnen und Schüler legten am beruflichen Gymnasium der Elisabeth-Selbert-Schule die Abiturprüfung ab und erwarben die uneingeschränkte Hochschulreife; 33 hatten die Fachrichtung Ökotrophologie gewählt, 42 absolvierten die Prüfung in der Fachrichtung Sozialpädagogik. Ob die Reifeprüfung allerdings bereits die Garantie für ein glückliches Leben sei, hinterfragten die Festredner in der Feierstunde im Forum der ESS. Schulleiterin Gisela Grimme beschäftigte sich mit dem Begriff „Glück“ als Motto der Entlassung. Glück hänge nicht nur von äußeren Bedingungen, persönlichen Fähigkeiten und Ansprüchen ab, sondern berge eine Frage der Sichtweise. Dass die Absolventen sich auch auf Niederlagen einstellen müssen, wurde in dem musikalischen Beitrag der Schulband unterstrichen, die das Publikum mit dem Hit „Not Fair“ begrüßte. Und in der Abiturrede von Kristin Heidotting und Walter Densow – ein kontroverser Dialog zwischen Natur- und Geisteswissenschaft – wurde aufgezeigt, was neben dem Schulwissen als ein glückendes Leben benötigt werde, nämlich Verantwortung, Urteilskraft, Mut und Kreativität, die Lebenswelt der eigenen Generation zu gestalten. Die Schüler hätten mit dem praxisorientierten Bildungsangebot der ESS dafür ihr Rüstzeug erhalten. Und auch die erreichten Leistungen zeigten die Bereitschaft und den Willen zum Erfolg. Der Notendurchschnitt liegt in diesem Jahr bei 2,9. Besonders gut schnitten Carina Meyer (1,4) und Kristina Schaubert (1,7) mit dem Schwerpunkt Ökotrophologie ab und Franziska Rischmüller (1,8) mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik. Diese Jahrgangsbesten erhielten als Anerkennung ein Buch von Abteilungsleiter Falko Kruse ebenso wie Nikola Frehsee für ihre besondere Leistung als Sängerin in der Schulband.



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