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Wirtschaftsprüfer haben an der Geschäftsführung des städtischen Abwasserbetriebs nichts auszusetzen

72 000 Euro Jahresgewinn fließen in die Stadtkasse

Bückeburg (rc). "Keine Beanstandungen. Der Abwasserbetrieb ist wirtschaftlich gut geführt, die Prüfung gut abgelaufen. Uneingeschränkter Bestätigungsvermerk." Das sagten die Wirtschaftsprüfer der WRG während der Sitzung des Werksausschusses. Entsprechend stellten die Ausschussmitglieder den Jahresabschluss des stadteigenen Betriebs fest, entlasteten die Werksleitung und beschlossen die Verwendung des Jahresgewinns. Dieser beläuft sich auf 72 000 Euro und wird dem Haushalt der Stadt als Verzinsung des Eigenkapitals zugeführt.

veröffentlicht am 20.06.2006 um 00:00 Uhr

Die Bilanzsumme sank gegenüber 2004 von 24,57 Millionen Euro auf knapp 23 Millionen Euro, Grund: erhöhte Abschreibungen. Der Eigenkapitalanteil stieg leicht von 19,77 Prozent auf 20,29 Prozent. "Ausreichend", merkten die Prüfer an. Die Investitionen betrugen 2005 knapp 300 000 Euro an. Geschäftsführer Helmut Feldkötter kündigte für 2006 höhere Investitionen an: Vor allem die Erschließung des Neubaugebiets Falkingsviertel wird kosten. An Schmutzwasser und Niederschlagsgebühren nahm der Betrieb gut 2,5 Millionen Euro ein, ein leichter Rückgang, nachdem im Vorjahr eine leichte Gebührensenkung beschlossen worden war. Die Schmutzwassergebühren betragen 1,78 Euro je Kubikmeter und bleiben 2006 unverändert. Die Wirtschaftsprüfer: "Der Betrieb konnte seinen Entsorgungsauftrag ordnungsgemäß erfüllen."

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