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Kunstbildhauer gestaltet Inschrift / Kein Geld für Bühne

700-Jahr-Stein in Arbeit

Ortsvorsteher Rüdiger Teich (v.r.), Doris Leder und Hans-Peter Solasse (l.) schauen sich bei Kunstbildhauer Friedjof Runge (2.v.l.) den Gedenkstein zur 700-Jahr-Feier an, der noch in Arbeit ist. Foto: la Rolfshagen (la). Ein mehr als zwei Meter hoher Sandstein soll aus Anlass der 700-Jahr-Feier auf dem ehemaligen Schulhof in Rolfshagen aufgestellt werden. Zurzeit steht er noch vor der Werkstatt von Kunstbildhauer Friedjof Runge in Hattendorf. Hans-Peter Solasse und Doris Leder vom Förderverein "Rolfshagen Aktiv" haben sich mit Ortsvorsteher Rüdiger Teich den Koloss von zweieinhalb Tonnen Gewicht schon mal genauer angesehen.

veröffentlicht am 29.03.2007 um 00:00 Uhr

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"700 Jahre" und die Jahreszahl "2007" wird der Bildhauer noch in filigraner Kleinarbeit in den Felsbrocken aus dem Steinbruch im Bückeberg meißeln müssen, der Ortsname ist schon zu lesen. Auf der später nach Osten gewandten Seite des Steins wird eine aufgehende Sonne, auf der nach Westen gewandten Seite ein Mond den Gedenkstein zieren. Bis Ende Mai hat der Künstler noch Zeit, um seine Arbeit zu vollenden. Die Bauhofmitarbeiter der Gemeinde Auetal wollen vor dem Errichten des Steins ein Fundament legen, um dem Ganzen den nötigen Halt zu geben, auch wenn bei dem Gewicht kein Mensch den Fels verrücken kann. "Beim Rott-Treffen am 2. Juni zum ,Anschießen' bei der ,Napoleon-Truppe' werden wir wohl die Enthüllung vornehmen", sagte Solasse. Der Vorsitzende von "Rolfshagen Aktiv" ist schon jetzt ganz begeistert von dem neuen Wahrzeichen des Ortes. Finanziert wird das Projekt aus demÜberschuss des Weihnachtsmarktes. "Wenn der Stein steht, kann jeder sehen, was aus den rund 1000 Euro geworden sind", prophezeite Solasse, der sich mit seinem Vorstand einig darüber ist, das Geld gut angelegt zu haben. Die Mitfinanzierung einer Bühne, wie von der Grundschule und dem Auetaler Gewerbeverein gewünscht, ist damit vom Tisch.

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