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Polizei beschäftigt Sachbeschädigung und Parkbehinderung

63-Jähriger reißt Ehefrau im Auto die Haare aus

Rinteln (wm). Wie die Polizei gestern meldete, haben Unbekannte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die Eingangstür eines Grillimbiss' an der Brennerstraße aufgebrochen und gezielt die Glücksspielautomaten leergeräumt. Um 5.30 Uhr wurde ein Anwohner durch laute Geräusche geweckt und sah zwei Personen auf die Brennerstraße flüchten. In derselben Nacht versuchten Einbrecher - ohne Erfolg - die Metalltüreines Einkaufsmarktes unter dem Stiderfeld aufzuhebeln. Weiter von der Polizei gemeldet:

veröffentlicht am 31.12.2007 um 00:00 Uhr

Den linken vorderen Reifen eines BMW-Cabrios haben Unbekannte am Freitag in der Zeit zwischen 18 und 19.20 Uhr zerstochen. Der Wagen, der einer Rintelnerin gehört, war auf dem Marktkauf-Parkplatz in der Konrad-Adenauer-Straße abgestellt. Mit Feldsteinen sind in der Zeit zwischen Donnerstag, 27. und Samstag, 29. Dezembern zwei Fensterscheiben eines Waggons der Dampfeisenbahn Weserbergland auf dem Betriebsgelände in der Bahnhofsstraße eingeworfen worden. Die Stromleitung der Weihnachtsbeleuchtung im Findlingsgarten in Möllenbeck ist am Samstag in den Morgenstunden durchtrennt worden. Die Polizei schätzt den Schaden auf über hundert Euro. In Schlangenlinien fuhr ein Fahrzeug am Samstag gegen 19.35 Uhr, das einer Zivilstreife auffiel. Der Wagen wurde angehalten, am Steuer saß eine 30-jährige Rintelnerin, die nach Alkohol roch. Die Beamten veranlassten eine Blutprobe, ihr Führerschein wurde sicher gestellt. Gleich büschelweise riss ein Mann am Samstag gegen 14.35 Uhr einer Frau das Haar aus. Zwei Autofahrer wurden auf die Tätlichkeiten in dem Wagen aufmerksam, der an der Brennerstraße geparkt stand und hielten an, um der Frau zu helfen. Die Polizei stellte fest, dass es sich bei den Kontrahenten um ein Ehepaar handelt. Gegen den 63-jähriger Mann wird wegen Körperverletzung ermittelt. Parkbehinderung oder nicht? Mit dieser Frage mussten sich Polizeibeamte am Freitag auseinander setzen. Eine korpulente Dame hatte die Beamten gerufen, weil sie nicht in ihr Fahrzeug einsteigen konnte, das am Kollegienplatz geparkt stand. Die Beamten stellten zwei Dinge fest: Ein Durchschnittsbürger hätte an der Fahrerseite problemlos einsteigen können, die Dame wiederum die Beifahrertür benutzen, um in ihren Wagen zu kommen, da war Platz genug. Weil die Beamten also keinen Grund sahen, einzuschreiten, bedachte die Frau sie mit der in solchen Fällen von verärgerten Zeitgenossen geäußerten Standartfrage: "Wozu zahle ich eigentlich Steuern?"



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