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Kleintierzuchtverein F 53 Grohnde im Wisentgehege

60 Jahre – mal ganz anders gefeiert

GROHNDE. Der im Jahr 1958 gegründete Kleintierzuchtverein F 53 Grohnde kann nun auf eine 60-jährige Vereinsgeschichte zurückblicken.

veröffentlicht am 10.07.2018 um 11:40 Uhr

Die Grohnder Kleintierzüchter gönnten sich anlässlich ihres 60-jährigen Vereinsbestehens einen Ausflug ins Wisentgehege. FOTO: Jürgen Meier/PR

In den Züchterkreisen des Vereins ergab sich die Frage, wie dieses Ereignis am besten gefeiert werden kann. Es sollte eine Feier für die Mitglieder des Hauptvereins, die jugendlichen Züchter und auch für die Ehepartner und Freunde sein.

Der Vorschlag von Geflügelwart Norbert Fuchs, anlässlich des Jubiläums einen Ausflug ins Wisentgehege Springe zu machen, kam gut an. So nahmen 24 Mitglieder an einem geführten Rundgang im Wisentgehege teil, amüsierten sich bei einer Flugshow des Falknerhofes und besuchten eine Vorführung der Timberwölfe, mit einer Diskussionsrunde zum Thema der im Wisentgehege angesiedelten Polarwölfe.

Bei tollem Wetter fand ein rundum gelungener Ausflug statt, der seinen Abschluss bei einem gemeinsamen Mittagessen im Café Wild fand. Hierbei konnte der Vorsitzende die Vereinsgeschichte noch einmal Revue passieren lassen. Der Verein F 53 Hajen – Grohnde wurde am 17. März 1958 von sieben Kaninchenzüchtern im Gasthaus zum Ruhberg in Hajen gegründet. 1962 trennten sich die Züchter aus Hajen ab und der Verein nannte sich fortan F 53 Grohnde. Im Jahr 1965 schlossen sich zahlreiche Geflügelzüchter dem Kaninchenzuchtverein an, wodurch der Verein in Kleintierzuchtverein F 53 Grohnde umbenannt wurde.

Die Leitung der Vereine unterlag in den letzten 60 Jahren folgenden Zuchtfreunden: 1958 bis 1971 Willi Budde, Grohnde; 1972 bis 1981: Friedrich Meyer, Grohnde; 1982 bis 2005: Felix Neumann, Grohnde; seit 2006 Jürgen Meier, Hehlen (ehemaliges Jugendgruppenmitglied des F 53 Grohnde). Zum Jahresanfang 2018 konnte ein neues Vereinsmitglied und gleich drei neue Mitglieder in der Jugendabteilung gewonnen werden.

Denn bereits im Gründungsjahr 1958 gründete der Verein auch eine Jugendgruppe bestehend damals aus zwei Mitgliedern. Die Jugendarbeit wurde konstant vorangetrieben und feiert jetzt auch ihr 60-jähriges Bestehen. Derzeit sind vier jugendliche Züchter in der Gruppe. Diese Jugendlichen sind sehr aktiv. Sie beteiligen sich nicht nur am Vereinsgeschehen mit großem Interesse, sondern sind auch bei allen Kreis- und Landesjugendveranstaltungen stets vertreten. Züchterisch können die Jugendlichen überregionale, begehrte Erfolge verzeichnen.

Selbstverständlich wird ein großes Augenmerk auf die Fort- und Weiterbildung in der Vereinsarbeit gelegt, nicht zuletzt, da der Vorsitzende Jürgen Meier zahlreiche Jahre Schulungsreferent des Kreisverbandes Weserbergland war. So finden jährliche Treffen statt, bei denen Jungtiere vorgestellt und züchterische Verbesserungen erläutert werden. Hierzu laden jährlich abwechselnde Zuchtfreunde ein, was auch den enormen Zusammenhalt sowie die Zuchtfreundschaft beweist.

Zum großen Bedauern des Vereins hat die Frauenabteilung, die 1983 gegründet wurde, nicht überlebt. Zahlreiche Frauen hatten Felle sowie Wolle verarbeitet, genäht und gestrickt. Mit zunehmendem Alter zogen sie sich aus dem Handarbeitsgeschehen zurück. Schließlich wurde die Frauenarbeit eingestellt

Nichts desto trotz sind noch heute einige der früher aktiven Frauen dem Verein verbunden und unterstützen die Vereinsveranstaltungen mit Rat und Tat.

In der Erwachsenenklasse engagieren sich die Züchter heute enorm und können eine Vielzahl von aktuellen Titeln verzeichnen. So findet sich in den Grohnder Reihen der amtierende Europameister, Bundessieger und Bundesmeister wieder, gleichsam wie zahlreiche Kreis- und Landesmeistertitel.

So kann der Verein mit Fug und Recht auf ein erfolgreiches 60-jähriges Bestehen zurückblicken.PR



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