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Christliche Pfadfinder vom Stamm „Florian Geyer“ erinnern an Gründung

60 Jahre Abenteuer im Klütviertel

HAMELN. Bereits 1948, kurz nach der Wiederzulassung durch die Besatzungsmächte, gründete sich im Hamelner Klütviertel eine erste Gruppe der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD). Im Jahre 1960 machte sich dann Pastor Wolfgang Theopold für diese wilde und abenteuerliche Form der evangelischen Jugendarbeit stark und organisierte den Jungen das noch heute von ihnen genutzte Gelände in der Ruschenschlucht.

veröffentlicht am 17.07.2020 um 16:55 Uhr

Der ehemalige Bürgermeister Dr. Janssen stellte den Pfadfindern sein dortiges Grundstück auf unbestimmte Zeit zur Verfügung und es wurde noch im gleichen Jahr eine Hütte auf dem Gelände errichtet. Seitdem haben Generationen von Jungen und seit 2001 auch Mädchen eine wunderbare Kindheit und Jugend in diesem stadtnahen „Dschungel“ verbracht.

Die für das Jubiläumsjahr geplante große Feier musste nun zwar wegen der derzeitigen Einschränkung aufs nächste Jahr verschoben werden, doch das Vorbereitungsteam ließ es sich nicht nehmen, einige der Veteranen der ersten Stunde zu einem Sektempfang und einer Fotoausstellung auf das Pfadfindergelände einzuladen.

Henning Eimer, der derzeitige Stammesführer, dankte allen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement oder eine Mitgliedschaft im Förderverein die Jugendarbeit des Stammes seit Jahrzehnten unterstützen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch das durch Altpfadfinder Christian Bergmann neugestaltete Eingangstor feierlich eingeweiht. Die Vertreter der zurzeit 50 Kinder und Jugendlichen waren die Wölflinge Gesa und Friedrich.

Als besonderes Jubiläumsgeschenk überreichte Günther Trostorff, der erste Stammesführer von „Florian Geyer“, seine 59 Jahre alte Fahrtengitarre.

red



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