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„Im Kleefeld“ soll eine zusätzliche Leitung bekommen

53 000 Euro für Entwässerung

Nienstädt (gus). Um die Entwässerung des Gewerbegebiets „Im Kleefeld“ zu optimieren, hat sich der Bauausschuss der Gemeinde Nienstädt mit einem Konzept des Ingenieurbüros Kirchner befasst. Die darin skizzierte Lösung würde voraussichtlich 53 000 Euro kosten.

veröffentlicht am 08.03.2012 um 17:49 Uhr

Nach Angaben der Nienstädter Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann sind in dem Gebiet Gräben in Gewerbeflächen umgewandelt worden. Weil die versiegelte Fläche damit immer größer werde, müsse auch am dazugehörigen Entwässerungsplan gebastelt werden.

An den Erweiterungsflächen der Firmen Molthahn und Accentform soll eine neue Regenwasserleitung verlegt werden, die im Bereich der Firma Fricke an den vorhandenen Kanal angeschlossen würde. Die unterirdische Lösung hätte aus Sicht Wiechmanns optische und praktische Vorteile gegenüber einem offenen Graben, der recht tief würde.

Allerdings bedeutet dies auch 6000 Euro Zusatzkosten. Ein älteres Konzept hätte Kosten von 47 000 Euro mit sich gebracht. Die Ratsleute bezeichneten die Maßnahme als zwingend nötig und unterstützten auch die unterirdische Variante. „Da gibt es doch gar keine Alternative“, hieß es während der Schusssitzung. Die planerischen Freiheiten sind laut Wiechmann wegen des vorhandenen Gefälles äußerst beschränkt.

Die Gemeindedirektorin wies auch darauf hin, dass sich die Gemeinde über den Bau eines weiteren Regenrückhaltebeckens Gedanken machen sollte. Planungen dazu habe es bereits gegeben.



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