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Gemeinschaftsschau des F73 Bad Pyrmont / Lügde mit Top-Zuchtergebnissen

51 Kaninchen kommen Ideal sehr nah

LÜGDE. Der Vorsitzende des Kreisverbandes Weserbergland der Kaninchenzüchter, Jürgen Kümmel (Bad Pyrmont), war schlichtweg aus dem Häuschen.

veröffentlicht am 26.11.2019 um 14:20 Uhr

„Wahnsinn“, meinte er und bewerte damit die Qualität der vorgestellten 150 Rammler und Häsinnen bei der Gemeinschaftsschau des Zuchtvereins Bad Pyrmont/Lügde, der die Vereinskennung F73 trägt. Einmal hatten die Preisrichter 98 von 100 möglichen Punkten, 15 mal 97,5 und 35 Tiere mit 97 bewertet – eine Qualitätsdichte, wie man sie selten findet, urteilten die Fachleute. Und das lässt sie jetzt auf höhere Weihen bei der bevorstehenden Bundesschau in Karlsruhe hoffen, wenn sie sich auch dort zusammen mit 28.000 Kaninchen den Juroren präsentieren.

Die ausgebildeten erfahrenen Preisrichter seien höchst kompetent zu Werke gegangen, als sie bereits am letzten Donnerstag im Foyer des Lügder Freibades die vorgestellten Tiere anonymisiert kritisch unter die Lupe nahmen, betonten der F73-Vorsitzende Matthias Trope und der Kreisvorsitzende. 18 Einzelzüchter und drei Zuchtgemeinschaften hatten sich zur Freude Tropes zur Teilnahme an dieser traditionellen Schau entschlossen. Während das Publikum, vor allem die Kinder, die großen und kleinen Wollknäule mit „sind die süß“ bejubeln, schauen die Experten genauer hin und urteilen nach Gewicht, Körperform, Typ und Bau, das Fellhaar, verschiedene rasseabhängige Merkmale und dem Pflegezustand, bevor sie die Höchstnote „vorzüglich“ (97 bis 100 Punkte), „hervorragend“ (96,5 Punkte) über „sehr gut“, „gut“, „befriedigend“ bis „nicht befriedigend“ (unter 90 Punkte) vergeben.

In Lügde konnten die Juroren diesmal in der Mehrzahl Rassekaninchen erleben, die dem im Standard formulierten Zuchtziel ganz nah kamen. Frank Schreier (Lügde), der dafür den Landesverbandsehrenpreis erhielt, stellte mit seiner weißen Neuseeländer mit 98 Punkten das beste Tier und die beste Häsin der Ausstellung vor, dicht gefolgt vom besten Rammler, dem Rheinischen Schecken dreifarbig von Andreas Mirschel (Lügde), der in der Addition aller seiner vorgestellten Kaninchen mit 488,5 Punkten auch Vereinsmeister wurde, jeweils nur um einen halben Punkt getrennt vom Vizemeister Werner Marx und der Zuchtgemeinschaft Trope auf Platz 3. Mirschel bekam dafür den Kreisverbandsehrenpreis. Die Clubmeisterschaft der Gruppe Weserbergland sicherte sich mit dem weiteren Topergebnis von 388,0 von 400 Punkten die Zuchtgemeinschaft Greinert/Seidel aus Bad Pyrmont. Auch hier lagen die Zweit- und Drittplatzierten mit Brigitte Marx und der Zuchtgemeinschaft Trope nur einen halben Punkt dahinter. afk



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