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Ortsteilebilanz: Schulwegsicherheit in Scheie zentrales Thema / Friedrich Meyer: Das liegt mir sehr am Herzen

50 Zentimeter für zwei Kinder: Das kann nicht gut gehen

Scheie (bus). Die Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung nimmt den Jahreswechsel zum Anlass, um gemeinsam mit den Bürgermeistern respektive Vorstehern der Ortsteile Rückblick auf 2007 zu halten und einen Ausblick auf die bevorstehenden zwölf Monate zu versuchen.

veröffentlicht am 18.01.2008 um 00:00 Uhr

Friedrich Meyer

In der lokalpolitischen Agenda Scheies kommt - wie in etlichen anderen Ortschaften auch - nach wie vor der Schulwegsicherheit ein herausgehobener Stellenwert zu. "Am allermeisten liegt mir eine Verbesserung der Gegebenheiten entlang der Hauptstraße am Herzen", betont Ortsbürgermeister Friedrich Meyer. Als hilfreich könnte Meyer sich eine Verkehrsberuhigung per Mittelinseln an den Ortseingängen vorstellen. "Um auf der verhältnismäßig sicheren Seite zu sein, benötigen wir aber weiter gehende Maßnahmen", unterstreicht der Ortsbürgermeister. Vor allen Dingen müsse sowohl auf eine Optimierung der Gehweg-Situation als freilich auch auf das Verhalten der Kinder und Jugendlichen hingearbeitet werden. "Wenn zwei Kinder an der viel befahrenen Hauptstraße nebeneinander eine 50 Zentimeter schmale Spur benutzen, kann das auf lange Sicht nicht gut gehen", befürchtet Meyer. Zugunsten der Schulwegsicherheit würde Meyer, ohne das ausdrücklich zu bestätigen, womöglich hinsichtlich der Scheier Dauerthemen "Straßenschäden" und "Baugebiet" Abstriche in Kauf nehmen. In dieser Richtung zeichne sich ohnehin "nichts Konkretes" ab. Der Ortsbürgermeister gibt jedoch zu bedenken, dass aufgrund demografischer Entwicklungen (Baugebiet) und beständig fortschreitender Verschlimmerung (Straßenschäden) ein möglichst rasches Handeln angezeigt sei. Die Einrichtung eines Neubauareals würde der Stadt nicht viel Geld kosten, die Hinausschiebung der Straßenbauarbeiten unterdessen "von Jahr zu Jahr mehr Zahlungsmittel erfordern". Im Rückblick auf 2007 nennt der Ortsbürgermeister die (allesamt positiv zu beurteilenden) Belange Feldstraße, Feuerwehrgerätehaus und Jugendfeuerwehr. Die im Frühjahr erfolgte Fertigstellung der Feldstraße habe zwar eigentlich im Rahmen der Flurbereinigung geschehen müssen und mehr als 20 Jahre auf sich warten lassen, gibt Meyer zu verstehen, "aber man freut sich ja trotzdem, wenn eine lange Zeit gestellte Forderung schließlich umgesetzt wird." In der Causa Gerätehaus stellt der Berichterstatter - "einhundert Prozent Eigenleistung zum Wohle der Allgemeinheit" - - das Engagement der Scheier Blauröcke heraus. Ebenfalls auf dem Konto "Erfreuliches" siedelt Meyer die Gründung einer Nachwuchsfeuerwehrgruppe an. Die gegenwärtig organisatorisch an die Müsinger Jugendfeuerwehr angedockte Truppe habe dank des Einsatzes von Gerd Wilharm und Jürgen Heine auf die örtlichen Voraussetzunge bezogen bemerkenswert vielfältige Aktivitäten entwickelt. Der Ortsbürgermeister: "Die 14 Mädchen und Jungen starke Abteilung hat insgesamt 432 Übungsstunden und zusätzlich mehr als 300 Wettkampfstunden auf dem Jahreskonto." Was allemal einer ausdrücklichen Erwähnung wert sei.

Der sehr schmale Fußweg im Umfeld der Einmündung der Dorf- in di
  • Der sehr schmale Fußweg im Umfeld der Einmündung der Dorf- in die Hauptstraße stellt nach Einschätzung des Ortsbürgermeisters eine große Gefahrenquelle dar. Fotos: bus


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