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DLRG Rolfshagen: Ausbildung und Wachdienst am Doktorsee als Schwerpunkte

50 Jahre Schwimmen und Retten

R olfshagen (la). Unter dem Motto "Es tötet, wer nicht rettet" feiert die DLRG Ortsgruppe Rolfshagen in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Gut ausgebildetes Personal für den Wachdienst am Doktorsee und am Beckenrand des Freibades Rolfshagen steht im Mittelpunkt der Arbeit der DLRG. Dabei haben die Aktiven jede Menge Spaß und auchdie Geselligkeit wird großgeschrieben.

veröffentlicht am 25.03.2008 um 00:00 Uhr

Dirk Ackmann (r.) und Tobias Simikin (l.) können vielen DLRG-Mit

Während der Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Zum Kühlen Grund" blickte der Vorsitzende, Joachim Reese, auf die zahlreichen Aktivitäten zurück. Von der Badeparty mit Auetalpokal über die 700-Jahr-Feier, ein Herbstfest und die Teilnahme am Weihnachtsmarkt konnte Reese informieren. "Besonders hervorheben möchte ich die ausgezeichnete Arbeit des Jugendvorstandes", lobte er. "Wir sind ein Badehosenverein mit hohem Jugendanteil sowie ein leistungsstarker und verlässlicher Partner im Rettungsdienst", stellte der technische Leiter der DLRG Rolfshagen, Dirk Ackmann, fest. 2007 hat die Ortsgruppe im Freibad Rolfshagen, am Doktorsee und in den Hallenbädern in Rinteln und Steinbergen verschiedene praktische Schwimm- und Rettungsschwimmausbildungen angeboten und knapp 100 Prüfungen abgenommen. "Für den Wasserrettungsdienst auf der Weser und dem Doktorsee benötigen wir qualifizierte und motivierte Helfer. Diese kommen ausnahmslos aus unserer Ortsgruppe und unserer Jugend", sagte Ackmann. Hierfür würden Qualifikationen wie der Wasserretter, Sprechfunker, Bootsführer, Einsatz- und Wachleiter benötigt und ausgebildet. Unter anderem wurden 2007 zwölf Sprechfunker, zwei Bootsführer, zwölf Wasserretter und zwei Anwärter zum Wach-/Einsatzleiter ausgebildet. Um auszubilden, benötigt die Ortsgruppe Ausbilder. Auch die kommen aus den eigenen Reihen. Erste-Hilfe-Ausbilder, Schwimmausbilder, ein AED-Ausbilder und Prüfer für den Wasserrettungsdienst sowie zwei Teamer für das Projekt "DLRG-Nivea-Kindergartentag" und zwei Animateure für das Projekt "Schöllerparty" haben ihre Prüfungen abgelegt. 2007 wurden von den aktiven Ausbildern der Ortsgruppe insgesamt 5855 Ausbildungsstunden am Beckenrand, im Wasser und im Unterrichtsraum geleistet. Yvonne Devriel gab einen Rückblick auf den Wach- und Rettungsdienst des vergangenen Jahres, an der 32 Rettungsschwimmer teilnahmen. 3808 Wachstunden absolvierten sie am Doktorsee und 770 Dienststunden in den Bädern. Eine Person wurde dabei vor dem Ertrinken gerettet, 18 Hilfeleistungen für Wassersportler wurden geleistet, 25 Erste-Hilfe-Leistungen erbracht und 24 technische Hilfeleistungen. Für die Pflege und Instandhaltung der Rettungswache, der Gerätschaften und der Rettungsboote wurden mit 27 Personen 820 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. Die meisten Wachstunden absolvierte Tobias Simikin (360,5 Stunden)vor Carina Ackmann (318 Stunden). Beide erhielten ein Präsent. Über die Erste Hilfe und die Medizintechnik informierte Peter Treff. Auch in diesem Bereich hatte die DLRG zahlreiche Lehrgänge angeboten. Natürlich auch Erste Hilfe-Kurse, die Führerscheinanwärter benötigen. Jugendwartin Carina Ackmann und der Jugendvorstand wollen den 183 Jugendlichen und Kindern der Ortsgruppe auch in diesem Jahr wieder viel bieten. Neben dem Schwimmtraining, der Ausbildung und Wettkämpfen sollen wieder eine LAN-Party steigen und das THW besichtigt werden, ein Zeltlager ist geplant und zum Moutainrafting soll es gehen. Elke Frederic und Günter Frevert gehören der DLRG-Ortsgruppe Rolfshagen seit zehn Jahren an und wurden mit der Ehrennadel der DLRG in Bronze ausgezeichnet. Mutter Elke engagiert sich auch im Vorstand. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Albert Franke geehrt. Das DLRG-Verdienstzeichen in Bronze erhielten Tobias Simikin und Siegbert Held für ihre langjährige Vorstandsarbeit und Dirk Ackmann wurde mit dem Verdienstzeichen in Silber ausgezeichnet.



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