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Außenbereich wird noch befestigt

48 000 Euro bei der Pausenhalle eingespart

Rehren (la). Der Umbau der Pausenhalle der Grundschule Rehren ist rund 48 000 Euro günstiger geworden als ursprünglich veranschlagt. "Wenn man bedenkt, dass noch nie ein öffentliches Gewerk ohne Nachfinanzierung fertiggestellt wurde, hat der ganze Bau - außer jeder Menge Nerven - die Gemeinde keinen Cent mehr gekostet, als die ursprüngliche Planung den Musikraum als Mensa umzubauen", stellte Schulleiter Carl Gundlach fest, als er in diesen Tagen die Zusammenstellung der Herstellungskosten für die Pausenhalle bekommen hat. Das Lehrerkollegium und die Eltern hatten um den Ausbau der Pausenhalle gekämpft (wir berichteten).

veröffentlicht am 06.10.2008 um 00:00 Uhr

108 000 Euro waren ursprünglich für den Ausbau der Pausenhalle veranschlagt worden. Übrig geblieben sind, Dank des ehrenamtlichen Einsatzes von Eltern und Lehrern und etlichen Firmen, die kostenlos oder besonders günstig gearbeitet haben, 58 927, 49 Euro. Dazu kommen noch rund 1000 Euro Materialkosten für die Isolierung der Innenwand zum Schulgebäude und die Verschalung der Dachüberstände. Die Arbeiten werden in Eigenleistung ausgeführt. Außerdem müssen noch Feuerlöscher und anderes angeschafft werden. "Also kommen wir ungefähr auf 60 000 Euro Kosten", so Gundlach. Da sich die Kalkulation für die Erweiterung des Musikraumes auf 45 000 Euro belief, wurde die Gemeindekasse nur mit rund 15 000 Euro mehr belastet. "Eigentlich", stellt Gundlach fest. Denn für die Möblierung der Mensa waren ursprünglich 112 Sitzplätze geplant, also 112 Stühle und 19 Tische für etwa 7700 Euro. Dazu eine komplette Geschirrausstattung für 120 Personen für etwa 1500 Euro. Benötigt wurden aber nur 50 Stühle und 14 Tische, da weitere gespendet wurden, und das komplette Geschirr hat die Cateringfirma Tegtmeier kostenlos zur Verfügung gestellt. "Alsonoch einmal 6000 Euro gespart", so Gundlach. Unter dem Strich verbleiben für die Gemeinde Mehrkosten von etwa 9000 Euro. "Wenn man dann noch bedenkt, dass bei einer Nutzung der Klassenräume zur Nachmittagsbetreuung, wie von einigen Ratsmitgliedern favorisiert, die Schule für weitere zwei Stunden geheizt werden müsste, kämen noch Kosten in Heizkosten in Höhe von etwa 6000 Euro pro Jahr dazu", hat der Schulleiter errechnet. Um dieses zu vermeiden, seien die vorhandenen Betreuungsräume im Erdgeschoss an einen separaten Heizkreis angeschlossen worden. 2000 Euro waren dafür veranschlagt worden, rund 2700 Euro sind es geworden.



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