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SPD-Kandidat fast überall vor CDU-Kontrahent Schmidt

46,6 Prozent für Becker

Obernkirchen (tw). Der Sieger des gestrigen Wahlabends in der Bergstadt heißt Karsten Becker (SPD). Für Becker votierten 46,6 Prozent der Wähler (1845 Stimmen); mit Ausnahme der beiden Wahllokale Sparkasse am Marktplatz und Schulzentrum am Ochsenbruch hatte der Sozialdemokrat überall die Nase vorn. Kontrahent Mike Schmidt (CDU) erhielt 36,1 Prozent; das macht 1430 Stimmen. Maria Börger-Sukstorf (Grüne) konnte mit 9,5 Prozent (377 Stimmen) das drittstärkste Ergebnis für sich verbuchen. Renate Engelmann (Die Linke) setzte sich mit 2,6 Prozent (103 Stimmen) noch vor den Liberalen Ralf Kirstan, bei dem 2,1 Prozent ihr Kreuz machten; das entspricht 84 Stimmen. Knapp dahinter landete Bernd Riensch; den Piraten wählten 1,8 Prozent oder 71 Bürger.

veröffentlicht am 21.01.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 21.01.2013 um 17:14 Uhr

Mit Blick auf die Zweitstimmen schenkten 42,1 Prozent den Sozial-, aber nur 29,9 Prozent den Christdemokraten ihr Vertrauen. Bei den Grünen und ganz besonders bei der FDP ist der Trend zu Leihstimmen deutlich zu erkennen. Die Grünen kamen auf 12,9 Prozent, die Liberalen auf 8 Prozent. Die Stimmergebnisse für die Linke (2,73) und die Piraten (1,71) lagen in etwa auf dem Niveau der Erststimmen.

Das erste Wahllokal, das meldete, war um 18.17 Uhr dasjenige im Feuerwehrgerätehaus Röhrkasten. Summa summarum gingen bis 18 Uhr 54,5 Prozent der Wahlberichtigten an die Urnen; das ist ein leichtes Plus von 1,8 Prozentpunkten gegenüber der letzten Landtagswahl. Am höchsten war die Beteiligung im Schulzentrum am Ochsenbruch (53,9 Prozent), am geringsten in der Sparkasse am Marktplatz (35,5 Prozent).

Zum Vergleich:

Bei der Landtagswahl 2008, als sich damals noch komplett andere Politiker stellten, hatte es ein deutliches Ergebnis für Heiner Bartling (SPD) gegeben: Mit 47,6 Prozent hatte der Steinberger deutlich vor Dr. Joachim Runkel (CDU) gewonnen, der auf 35,3 Prozent gekommen war; Marion Holz (Die Linke) hatte 6,2 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen können; Ursula Helmhold (Grüne), war auf 7,1 Prozent gekommen; Paul-Egon Mense (FDP) hatte 3,7 Prozent aller Stimmen erhalten.



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