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Das Kriegerdenkmal von Schaumburg soll bleiben, wo es ist

445 Bürger unterschreiben

Deckbergen (wm). Nicht nur in Westendorf, auch in Schaumburg hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, nicht für das Bergrennen, sondern für den Erhalt des Kriegerdenkmals in Schaumburg. Es soll dort bleiben, wo es ist, nämlich an der Ostendorfer Straße, Einmündung Lehmkuhle.

veröffentlicht am 26.01.2007 um 00:00 Uhr

Karl Kohlmeier hat die Unterschriftenlisten jetzt Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz, Ortsbürgermeister Eckhard Hülm sowie dem Vorsitzenden des Heimatvereins, Wilfried Schnüll, überreicht. Unterschrieben haben, wie man an der stattlichen Zahl von 445 Bürgern mit Adressen unschwer sehen kann, keineswegs nur die direkten Anwohner. Die Bürgerinitiative erinnert daran, dass das Ehrenmal auf Initiative der Einwohner von Schaumburg errichtet worden ist. Den Rohling hat im Juni 1935 der damalige Bürgermeister Schoof höchstpersönlich mit einem Ackerwagen, von vier Pferden gezogen, aus dem Steinbruch "Springenheide" in Bernsen abgeholt. Alle Einwohner leisteten Hand- und Spanndienste und sammelten 1000 Reichsmark. Erweitert worden ist das Ehrenmal auf Anregung von Ernst Meißner um die beiden Gedenksteine aus fränkischem Muschelkalk im Jahr 1955, eingraviert hat man damals auch die Namen der Angehörigen der in Schaumburg wohnhaften Vertriebenen und Flüchtlinge.



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