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Neue Technik in Pausenhalle des Gymnasiums / Förderverein und Sparkasse unterstützen

40-Zoll-Flachbildschirm statt Schwarzes Brett

Bad Nenndorf (rwe). Der Fortschritt macht auch vor den Schwarzen Bretten in den Schulen nicht halt. Das Gymnasium Bad Nenndorf setzt künftig auf die digitale Form des Aushangs. Dank des Fördervereins und der Sparkasse flimmern die Vertretungspläne künftig über einen Flachbildschirm.

veröffentlicht am 30.06.2008 um 00:00 Uhr

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Die Zeiten der roten Sonnen und schwarzen Halbmonde sind schon lange vorbei. Diese und andere Zeichen klebten einst im Bad Nenndorfer Gymnasium hinter den Lehrernamen, um beiÄnderungen im Stundenplan schneller einen Überblick zu bekommen. Heute werden die Vertretungspläne ausgedruckt, machen mittlerweile einen Umfang von bis zu acht DIN-A4-Seiten pro Tag aus, die dann in fünffacher Ausfertigung durch die Gebäude getragen werden, um sie an den schwarzen Brettern auszuhängen. Aber auch das ist bald Geschichte. Denn es herrscht das digitale Zeitalter. Künftig klären zwei 40-Zoll-Bildschirme in den Pausenhallen die Gymnasiasten zeitnah über jede Änderung im Unterrichtsplan auf. In einer kleinen Feierstunde haben Rektorin Irmtraud Gratza-Lüthen und Martin Balke als Vorsitzender des Fördervereins die neue Technik in Betrieb genommen, die aber erst im neuen Schuljahr zum Einsatz kommen soll. Den dicksten Brocken der Kostenübernimmt mit 8000 Euro der Förderverein für die vier Bildschirme, von denen die beiden anderen kleiner sind und in den Lehrerzimmern hängen. 2000 Euro für die Software übernimmt die Sparkasse Schaumburg, die bereits vor 20 Jahren dafür gesorgt hatte, dass das weltweit übliche Computersystem GP-Untis eingeführt werden konnte. Das Programm musste aber aufgerüstet werden, um die Daten der Stundenpläne in das Internet zu stellen und auch über die Bildschirme zu zeigen. Zudem trägt die Sparkasse die Folgekosten, die sich auf 700 Euro pro Jahr belaufen dürften. Noch bereite die Technik ein wenig Probleme, erläuterte Sigrun Klöpfer, die zusammen mit Lothar Ebeling-Brand die Stundenpläne koordiniert. Dieser dankte seiner Kollegin für die intensive Vorbereitung. In der Umstellung stecke viel Arbeit, so Ebeling-Brand, "und ich befürchte, es wird jetzt eher noch mehr." Ähnlich sah das Gratza-Lüthen. Früher wäre einfach der Hausmeister beauftragt worden, das schwarze Brett aufzuhängen. Doch die investierte Zeit dürfte sich ihrer Ansicht nach lohnen. Die Bildschirme sollen die Kommunikation verbessern und dazu beitragen, schneller miteinander ins Gespräch zukommen, sagte die Rektorin.



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