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Wittenberg-Team gewinnt das Spitzenspiel gegen die HSG Nienburg

37:35-Erfolg für HSG Schaumburg Nord Keeper Sebastian Wille als Matchwinner

Handball (hga). Die HSG Schaumburg Nord hat das Spitzentreffen mit der HSG Nienburg mit 37:35 (18:18) für sich entschieden und nun als einzige noch ungeschlagene Mannschaft die Tabellenführung übernommen.

veröffentlicht am 06.10.2008 um 00:00 Uhr

Auch ein Dreierblock ist kein Hindernis: Patrick Daseking schrau

Es war ein hochklassiges, bis zur letzten Sekunde spannendes Spiel, indem beide Mannschaften von ihren Fans lautstark unterstützt wurden. "Es war sehr ausgeglichen, in diesem Falle hatten wir das Quäntchen Glück auf unserer Seite", konstatierte Claas Wittenberg, Coach der HSG Schaumburg Nord. Auf der anderen Seite herrschte nach dem Schlusspfiff Trauerstimmung. Nienburgs Coach Frank Käber war sauer. "Es war eine desolate Schiedsrichterleistung, ich war entsetzt", zürnte Käber mit den Unparteiischen, um dann einzuräumen: "Wir hatten keine Torhüterleistung, vorne haben wir zu viel verworfen." Und die Torhüterleistung war letztendlich ausschlaggebend, wie sich zeigen sollte. In Hälfte eins ging es ausgeglichen mit hohem Tempo los, beim 9:12 (15.) und 11:14 (20.) lief die HSG den Gästen nach, die ihrerseits die Fehler der Gastgeber im Angriff konsequent nutzten. Dann wurde Sebastian Wille im HSG-Tor immer stärker, parierte einige klare Möglichkeiten und brachte seine Mannschaft zurück, die sich bis zur Pause das 18:18 erkämpfte. Nach dem Seitenwechsel ging es mit Tempo weiter, keine Mannschaft setzte sich entscheidend ab. Die Spannung stieg von Minute zu Minute, auf das 28:28 (43.) folgte das 32:33 (50.). Felix Lattwesen traf zum 35:34 (55.), Jan Juretzka zum 36:34 (57.). Das Spiel stand zu diesem Zeitpunkt auf des Messers Schneide, und wieder war es Wille, der in entscheidenden Situationen sein Tor sauber hielt. Hinzu kam in den Schlussminuten das kleine Stück mehr Siegeswillen bei den Gastgebern. "Der größere Wille war da und Sebastian hat uns zum Schluss wieder in das Spiel gebracht", analysierte Wittenberg. Insgesamt machten die Gäste den spielerisch besseren Eindruck, die HSG warf ihr kämpferisches Potenzial in den Ring. "Es reicht halt nicht immer", resümierte Käber. HSG: Lattwesen 9, Juretzka 8, Daseking 6, Hilbig 5, Gümmer 4, Günzel 3, Kleine 2.



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