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Oldendorfer „Männerspochtler“ auf Radwegen rund um Bamberg unterwegs

335 Kilometer in fünf Tagen

OLDENDORF. Auch in diesem Jahr gab es wieder eine mehrtägige „Männerspocht“-Rad-Tour. Nachdem im vergangenen Jahr eine Alpenüberquerung stattgefunden hatte, haben sich in diesem Sommer die Vereinsmitglieder Otto Brockmann, Henning Grobe, Thomas Hampe, Albert Mund und Marco Straßburg sowie die Neueinsteiger Martin Hartmann-Kretschmer und Martin Hoffmann, aufgemacht, um das Frankenland zu erradeln.

veröffentlicht am 20.07.2018 um 14:50 Uhr

Otto Brockmann, Henning Grobe, Thomas Hampe, Albert Mund, Marco Straßburg, Martin Hartmann-Kretschmer und Martin Hoffmann erradelten das Frankenland. Foto: pr

Die sieben Teilnehmer der Radtour starteten ihre erste Etappe gut ausgerüstet. Nach gemütlichen 33 Kilometern und einer ersten Panne am Fahrrad von Martin Hoffmann (Verlust Seitenständer) erreichte die Gruppe die Jugendherberge in Bamberg. Ein anschließender Stadtrundgang mit einer Kellererkundung und typischem Rauchbier rundete den ersten Abend ab. Ein guter Auftakt für diese Fahrradtour, die innerhalb von fünf Tagen immerhin 335 Kilometer Strecke zu bieten hatte.

Die Männerspochtler kamen dabei unter anderem nach Nürnberg. Auf der 76 Kilometer langen Strecke wurden 300 Höhenmeter bei über 30 Grad Celsius bewältigt – hier stellten die Männerspochtler unter Beweis, wie fit sie sind. Doch immer wieder gab’s leider Materialermüdung. Nach einem Zwischenstopp im Freibad Erlangen erwischte es Martin Hartmann-Kretschmer gleich mit zwei platten Reifen. Am Himmel zogen schon bedrohlich die Gewitterwolken auf, aber bis zur Unterkunft schafften es die „Spochtler“ dennoch bei trockenem Wetter. Glück gehabt.

Für den Sonntag stand die längste Etappe an. Geplant waren 89 Kilometer von Nürnberg nach Creußen. Jedoch wurden daraus 111 Kilometer und 1000 Höhenmeter. Die Anstiege waren so steil, dass das Fahrrad samt Gepäck rund drei Kilometer berghoch geschoben werden musste. Auch die weiteren Ziele an den folgenden Tagen konnten nicht ohne Mühe erreicht werden. Burgkunstadt, Bayreuth, Ebern – die Truppe hatte dabei sehr oft sehenswerte Ausblicke und nahm jeden Anstieg und jeden Gegenwind mit Bravour. Die nächste Radtour ist bereits geplant.



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