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NDR-Team dreht für "Nordtour" in Bad Nenndorf und findet die Süntelbuchenallee "sensationell"

3:30 zwischen "Schlamm" und Rhassoul-Bad

Bad Nenndorf (rwe). Wieder ein großer Auftritt für Bad Nenndorf im TV. Ein Fernseh-Team hat sich in der Kurstadt umgesehen und sich die schönsten Ecken zeigen lassen. Am Sonnabend, 5. April, zwischen 18 und 18.45 Uhr strahlt der Norddeutsche Rundfunk in seinem Magazin "Nordtour" einen dreieinhalbminütigen Beitrag aus.

veröffentlicht am 03.04.2008 um 00:00 Uhr

Das kann doch nur ein Aprilscherz sein. So schoss es den Hannoveranern Iris und Volkhardt Lembcke im ersten Moment durch den Kopf, als zu ihrer Hochzeit am 1. April vor dem Schlösschen ein Kamerateam anrückte. Doch weit gefehlt. Die freie NDR-Journalistin Anja Steinhörster und Kameramann Reiner Heller waren "echt" und auf der Suche nach einem attraktiven Motiv. Heiraten im Kurpark gehörte dazu. Und so ging das soeben frischvermählte Paar noch einmal die Stufen hinab und ließ sich vor laufender Kamera ein weiteres Mal von der Familie, den Freunden und den Angehörigen des Motorradclubs Steinhuder Meer mit Reis bewerfen. "Bad Nenndorf gefällt mir unheimlich gut", sagt Steinhörster, die sich allerdings ein wenig an den Bausünden aus den siebziger Jahren stört und der Kurpromenade eine neue Optik wünscht. Gemeinsam mit Heller, Tontechnikerin Stella Lauenroth und Beleuchtungsmeister Markus Keller war sie am Dienstag den ganzen Tag über auf Tour durch die Stadt, um ihren "3 Minuten 30" langen Report zu drehen. Land und Leute, Ausflugsziele und Trends stehen bei der "Nordtour" im Mittelpunkt. Der NDR nennt die Sendung offiziell sein "Reise und Wohlfühlmagazin". Zuvor muss die Journalistin noch texten und dazu die Bilder auswählen. Davon gibt es genug: Sophie Mensching warf ganz traditionell einen Brautstrauß in den Kraterbrunnen, Oskar Wedel berichtete im Schlösschen von der Flucht des Kurfürsten und der Zeit Jêromes, Café-Frenkel-Chef Frank Gosger servierte den TV-Leuten den süßen "Nenndorfer Schlamm", und Tina Schmitt ließ sich gemeinsam mit Soviene Halfoui und Torsten Schäker im Rhassoul-Bad filmen. Als gar "sensationell" stufte Kameraprofi Heller die Süntelbuchenallee ein. In seinen 30 Jahren beim NDR habe er auch schon einige Gartenreportagen gedreht, "aber das habe ich noch nicht gesehen". Ohnehin lieferte der Kurpark dem früheren Fotografen viele Motive. "Da lässt sich was draus machen", meinte Heller zu Kollegin Steinhörster. Diese lobte, wie "gastfreundlich und hilfsbereit" die Menschen gewesen seien. Ihre Chefredakteurin Sabine Steuernagel hatte erst vergangenen Freitag die Kurstadt als Zielort ausgesucht. Silke Busche, Chefin der Kur- und Tourismusgesellschaft, trug spontan dazu bei, den Ort entsprechend in Szene zu setzen. "Das war alles sehr professionell", sagt Steinhörster. Möglicherweise war sie nicht das letzte Mal in Bad Nenndorf. Sie will der Redaktion einen Bericht über den Vogelpark am Krater vorschlagen.



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