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33-jährige Frau schwebt in Lebensgefahr / Polizei nimmt mutmaßlichen Täter fest

32-Jähriger versucht Lebenspartnerin zu töten

GRÜNENPLAN. Ein 32-jähriger Mann hat versucht, seine Lebenspartnerin zu töten. Am Mittwoch, 3. Januar, wurde eine 33-Jährige in Grünenplan durch äußere Gewalteinwirkung lebensgefährlich verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde vor Ort vorläufig festgenommen.

veröffentlicht am 04.01.2018 um 17:45 Uhr

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Um 12.06 Uhr ging ein Notruf aus der Bergrat-Koch-Straße in Grünenplan bei der Kooperativen Regionalleitstelle Weserbergland in Hameln ein. Ein Mann meldete telefonisch, dass in einem Haus eine Frau durch einen Mann drangsaliert werden würde. Der Anrufer sprach kaum Deutsch und war nur schwer zu verstehen.

Aufgrund des Notrufes fuhr eine Streifenwagenbesatzung der Polizeistation Stadtoldendorf nach Grünenplan. Die Polizisten trafen im Haus auf eine schwer verletzte 33-jährige Frau, die bewusstlos und nicht mehr ansprechbar war. Die Beamten leiteten sofort lebenserhaltende Maßnahmen ein und forderten den Rettungsdienst an. Die fortlaufenden Reanimationsmaßnahmen des Rettungsdienstes schienen Erfolg gehabt zu haben. Mit einem angeforderten Rettungstransporthubschrauber wurde die Schwerverletzte in eine Klinik geflogen. Auch die Feuerwehr wurde zur Tragehilfe alarmiert, um die verletzte Frau zu bergen. Es besteht nach Angaben der Polizei weiterhin akute Lebensgefahr.

Der mutmaßliche Täter dieser Gewalttat, der getrennt vom Opfer lebende 32-jährige Lebenspartner, wurde vor Ort vorläufig festgenommen und befindet sich derzeit auf einer Polizeidienststelle. Nach derzeitigem Erkenntnisstand gehen die Ermittler davon aus, dass es im Verlauf von Streitigkeiten zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden kam, in welcher der 32-Jährige seiner Lebenspartnerin massive Verletzungen durch stumpfe Gewalteinwirkung zugefügt hatte.

Durch das Eingreifen einer dritten Person, wie Polizei und Staatsanwalt in einer gemeinsamen Pressemitteilung erläuterten, sei der Täter von der weiteren Tatausführung abgehalten worden. Die Tat erfolgte im Beisein der drei gemeinsamen Kinder (vier, sieben und neun). Die Kinder wurden anschließend vom Jugendamt des Landkreises Holzminden in Obhut genommen.

Die Maßnahmen und Ermittlungen der Polizei dauern derzeit noch immer an. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hat inzwischen Haftantrag gestellt. r/fhm



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