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Schneller Ermittlungserfolg nach Tötungsdelikt in Holzminden

31-Jähriger stellt sich der Polizei

Kreis Holzminden. Der Mordkommission „Hafen“ ist ein schneller Ermittlungserfolg gelungen. Ein 31-jähriger Mann aus dem Landkreis Holzminden hat sich am Silvestertag selbst der Polizei gestellt und inzwischen gestanden, Kathrin H. getötet zu haben. Katrin H. war am 28. Dezember am Hafen in Holzminden tot aufgefunden worden.

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Wie die Obduktion ergab, war die 33-Jährige Opfer einer Gewalttat geworden. Nach Angaben der Polizei wurde der mutmaßliche Täter am Silvestertag in den Mittagsstunden festgenommen. Laut Pressesprecher Jens Petersen hat der mutmaßliche Täter die Tat gestanden. Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Nachmittag des Neujahrstages im Amtsgericht Hildesheim einem Haftrichter vorgeführt.

Zur Ergreifung des mutmaßlichen Täters, zu dessen Person derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden, habe eine „gemischte Hinweiskonstellation“ geführt. Zum einen habe es polizeiinterne Hinweise auf die Person gegeben. Noch bevor der Tatverdächtige von Mitarbeitern der Mordkommission „Hafen“ aufgesucht worden war, hatte er sich bereits einer Bezugsperson anvertraut. Offenbar war der Fahndungsdruck auch über eine sehr gute Phantomzeichnung so groß geworden, dass sich der 31-Jährige bei einer Polizeidienststelle stellte und sich dort festnehmen ließ. Noch am Nachmittag des Silvestertages ist die Wohnung des Mannes durchsucht worden. Zahlreiche Gegenstände seien als Beweismittel sichergestellt worden und müssten nun ausgewertet werden, so Petersen. Angaben zu möglichen Beweggründen und zum Motiv hält die Polizei aufgrund der fortlaufenden Ermittlungen zurück.

Mit dieser Phantomzeichnung hatte die Polizei nach dem Täter gefahndet. Jetzt war der Fahndungsdruck offenbar zu groß geworden: Der mutmaßliche Täter stellte sich selbst der Polizei.

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