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Erfolgreiche Revanche gegen Himstedt-Bettrum / Jochbeinbruch bei Fanslau

30:17-Triumph: HS Bückeburg lässt sich von der Härte nicht beeindrucken

Handball (mic). In der Landesliga marschiert die HS Bückeburg weiter in Richtung Spitzengruppe und rückt durch einen souveränen 30:17-Heimtriumph gegen die SG Ost Himstedt/Bettrum auf den dritten Tabellenplatz vor. Bereits am Donnerstag kann die Berndt-Sieben mit einem Sieg im Nachholspiel in Laatzen-Rethen einen weiteren Verfolger abschütteln.

veröffentlicht am 21.01.2008 um 00:00 Uhr

Die ruppigen Gäste aus Himstedt-Bettrum hatten von Beginn an erhebliche Probleme mit den forschen und flüssigen Angriffskombinationen der HSB-Crew. Nach der schnellen 4:0-Führung (4.) erhielt Silke Fanslau von ihrer Gegenspielerin einen Schlag in das Gesicht und musste mit einem Jochbeinbruch frühzeitig das Parkett verlassen. Die wichtige HSB-Mittelfrau wurde in der Unfallklinik in Hannover behandelt und fällt langfristig aus. "Das war eine knüppelharte Partie! Der Gegner hat immer wieder versucht uns mit Zeitspiel oder unfairen Attacken aus dem Rhythmus zu bringen. Trotzdem hatte die SG insgesamt keine Chance. Vor allem in der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft eine beeindruckende Vorstellung geboten und die hilflosen Gäste förmlich auseinander genommen", meinte der zufriedene HSB-Vorsitzende Bernd Schramme. Der Bückeburger Neuzugang Ina Schewtschenko übernahm nun die Verantwortung im Rückraum und gab geschickt den Takt an. Die auffällige und treffsichere Nadine Weiß traf zur 9:5- und 14:9-Führung, ehe die SG-Riege durch die beste Angreiferin, Kein Jordans (6 Tore), zum 14:11-Anschlusstreffer verkürzte. Auch im zweiten Spielabschnitt ließen sich die Bückeburgerinnen nicht den Schneid abkaufen, forcierten das Tempo und zogen unaufhaltsam über ein 21:13 mit 28:13 in Front. Dabei war Torfrau Angela Seifert ein sicherer Rückhalt hinter dem kompakten HSB-Deckungsverband. In der 50. Spielminute erhielt Diana Brix nach einem hässlichen Foul an Jennifer Herrmann die rote Karte. Der Tabellendritte aus der Residenzstadt landete einen hochverdienten und ungefährdeten 30:17-Heimsieg und revanchierte sich erfolgreich für die ärgerliche Hinspielniederlage. Einzig die schwere Verletzung von Silke Fanslau trübte die Freude der aufstrebenden Bückeburgerinnen. HSB: Schewtschenko 9, Weiß 7, Gbur 4, Langhorst 3, Herrmann 3, Domke 2, Bertram 2.

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