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30 Jugendliche zur Karate-Prüfung und ein „nicht nachtreten“

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veröffentlicht am 24.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 23:41 Uhr

Am 11. Februar hatten die Trainer und Prüfer Rodger Shannon (4. Dan) und Ingo Rädecker (2. Dan und 1. Vorsitzender des Vereins) vom 1. Karate Dojo Hameln viel zu tun. 30 Kinder und Jugendliche stellten sich den Prüfungsanforderungen zum nächsthöheren Kyu Grad. Alle Prüfungen wurden mit „bestanden“ bewertet. Den 9. Kyu (weißer Gürtel) machten Emir Aydin, Emma-Helene Cumberbatch, Ammar EL-Moustapha Abbass, Joey Heckert, Leon Herbrechtsmeier, Enora-Marie Lemke, Wannes Matter, Manuel Mehrwald und Dominik Wolter. Den 8. Kyu (gelber Gürtel) machten Philipp Backhoff, Sevgi Celebi, Drita Duka, Lukas Hampel, Tim Jürgens, Sarah-Celine Kunze, Luka Probst, Celvin Rottorf, Jan-Hendrik Schmidt. Den 7. Kyu (oranger Gürtel) machten Ali Dawood, Antonia Hensel, Tim Neumann, Andrea-Margarita und Jan-Philipp Putz, Jerome Schmidt, Alexander Schulte, Laura und Jannik Schwedthelm. Den 5. Kyu (blauer Gürtel) machten Viktoria Flessel, Janine Härtel, und Claudia Smola.

Zum Thema „fair kicken“ gab es von Hamelns Bürgermeisterin Ina Loth beim Jugend-Fußball-Cup in Afferde sogar noch ein „nicht nachtreten“ bei der Begrüßungsansprache mit auf den Weg. Die Siegermannschaft „Haltestelle 2“ trat nicht nach, spielte fair und hatte obendrein noch eine gute Portion Glück. Schiedsrichter Helmut Reinecke zückte während des Nachmittags nur eine einzige gelbe Karte, diese auch lediglich für eine Zeitverzögerung. Der diesjährige Hauptorganisator des vierten Pokalturniers in Afferdes Sporthalle, der Haltestellenmitarbeiter Dr. Juri Sokolski vom Caritas Verband Hameln-Holzminden, hatte in diesem Jahr das etablierte Afferder Erfolgskonzept für konstruktive Jugendarbeit allerdings einer Verjüngungskur unterzogen: Neben dem Verein für Spätaussiedler und Rückwanderer waren in diesem Jahr zwei neue Organisatoren dabei. Mit zum Veranstaltungsteam gehörten Tahsin Kiziltas vom Jugend- und Seniorenbüro der Stadt Hameln (Jugendtreff Afferde) und der Integrationsbeauftragte des Landkreises Dr. Feyzullah Gökdemir. Doppelt so viele Mannschaften wie im letzten Jahr kickten um den Afferder Siegerpokal. Die einhundert Teilnehmer in dreizehn Mannschaften kamen aus Tündern, von der Hamelner Albert-Schweizer- Schule, aus der Jugendwerkstatt, dem Hamelner Jugendtreff Mittelpunkt, dem Jugendtreff Afferde und Haltestelle Leipziger Straße, der türkischen Gemeinde und den Paritäten. Die Zielgruppe des Afferder Jugend-Fußball-Cup sind vornehmlich Jugendliche mit Migrationshintergrund.

„Spenden für den Heilpädagogischen Kindergarten anstatt Trinkgelder“ lautete auch im vergangenen Jahr wieder die Devise von Annamaria Engelhardt-Gray Inhaberin der Gaststätte „Zur Badewanne“. Zudem wurde eine Tombola durchgeführt, deren Erlös ebenfalls dem Kindergarten „Wirbelwind“ zugutekommt. 1030 Euro sind dabei zusammengekommen. Das Geld soll für die im Sommer bevorstehenden dreitägigen Ferienfreizeiten der Kindergartengruppen verwendet werden.

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„Keine Toleranz gegenüber Gewalt“ – diesen Schwerpunkt hatte das Theaterstück des Ensemble Radik aus Berlin, das am Tag der Zivilcourage in der Sertürner-Realschule ihr Stationendrama „Und dann kam Alex“ spielte. Alex, ein verzweifelter Schüler, der über Jahre hinweg gemobbt und gedemütigt wurde, versucht in seiner Schule durch eine Geiselnahme auf seine desolate Situation aufmerksam zu machen. Mobbing und Möglichkeiten der Deeskalation von Gewalt waren direkt im Anschluss an die Vorführung Inhalt einer Diskussion zwischen Schülern der 7. bis 10. Klassen, Lehrern und Darstellern.

Annamaria Engelhardt-Gray im heilpädagogischen Kindergarten „Wirbelwind“ (2. v. r.).



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