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Bauhof rüstet sich für die kalte Jahreszeit / Grünpflege bleibt liegen: "Sieben Mitarbeiter sind zu wenig"

250 Tonnen Salz-Sand-Gemisch für den Winter

Rehren (la). Der Bauhof rüstet sich für den Winter: Mit einem Bagger mischt Olaf Scharrer Sand und Streusalz zu einem Gemisch, dass die Autofahrer und Fußgänger vor Unfällen auf frostigen Straßen und Gehwegen schützen soll.

veröffentlicht am 21.10.2006 um 00:00 Uhr

Mit schwerem Gerät mischt Olaf Scharrer Sand und Salz zu Winters

Gemischt wird im Verhältnis 1:3 - ein Teil Salz und drei Teile Sand. Rund 250 Tonnen dieses Gemischs verbraucht die Gemeinde Auetal pro Winter, um die rund 120 Kilometer Straßen sowie die Geh- und Radwege eisfrei zu halten. "Bei Bedarf werden die Streufahrzeuge mit dem Gemisch befüllt, dann werden die Straßen abgestreut", berichtet Bauhofleiter Manfred Spenner. Der Auetaler Winterdienst ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Im westlichen Auetal sorgt Karl-Ludwig Oldendorf aus Hattendorf für freie Straßen und im östlichen Auetal sind die Bauhofmitarbeiter zuständig. Außerdem räumen und streuen die Bauhofmitarbeiter die gesamten Geh- und Radwege im Auetal. Doch bevor der Winter Einzug hält, gibt es für die sieben Bauhofmitarbeiter noch mehr zu tun. "Bis zum Totensonntag müssen die Friedhöfe in einem optisch einwandfreien Zustand sein", sagt Spenner. Die Ehrenmale müssen noch gereinigt, Hecken geschnitten, Grünabfallboxen geleert und die Wege überarbeitet werden. Noch bevores zu stärkeren Regenfällen und dem ersten Frost kommt, müssen außerdem die Straßeneinläufe und Gullys gereinigt werden. "Wir haben jetzt erst etwa die Hälfte geschafft und eigentlich müssten diese Arbeiten sogar vier Mal pro Jahr durchgeführt werden. Dafür fehlt uns aber einfach das Personal", bedauert Manfred Spenner. Noch vor drei Jahren seien zwölf Kräfte beim Auetaler Bauhof beschäftigt gewesen. "Davon waren einige AMB-Kräfte", berichtet Spenner. Seit 2003 seien aufgrund von Sparmaßnahmen, die der Rat beschlossen hatte, immer mehr Stellen abgebaut worden. "Mit so wenig Mitarbeitern kann man die Arbeit aber nicht schaffen", stellt Spenner klar. So müssten einige Grünpflegearbeiten immer wieder verschoben werden und auch die Gullyreinigung könne nicht so oft wie eigentlich notwendig durchgeführt werden. "Es bleibt eben immer eine ganze Menge Arbeit liegen, die man vor sich herschieben muss", so Spenner.

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