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Vier zentrale und kostenlose Parkplätze werden ausgewiesen / Schäfer: "Richtig durchdacht"

25 Schilder bilden das Parkleitsystem

Obernkirchen (rnk). Eine zentrale Forderung aus dem Lenkungsausschuss des Stadtmarketingprozesses haben Politik und Veraltung jetzt umgesetzt und damit abgearbeitet: Die Stadt verfügt über ein Parkleitsystem, 25 Schilder weisen rund um die Stadt und im Zentrum den Weg zum nächsten freien Parkplatz.

veröffentlicht am 25.09.2008 um 00:00 Uhr

Vier Großparkplätze werden durch das neue System ausgewiesen: Bornemannplatz, Neumarktstraße, Hinter dem Graben, Kurze Straße - allesamt Plätze, auf denen das Parken kostenlos ist, wie Bürgermeister Oliver Schäfer vorgestern während der Vorstellung der neuen Beschilderung noch einmal deutlich unterstrich. Die Kosten liegen bei unter 14000 Euro, wie Schäfer betonte, und damit unter dem damaligen Ansatz, der als Höchstgrenze 15000 Euro vorsah. Schäfer war mit dem System zufrieden: "Richtig durchdacht." Schäfer verwies darauf, dass bei einem vollen Parkplatz der Autofahrer durch das Leitsystem sofort zum nächsten Parkplatz gelotst werde. Es war eine lange und schwere Geburt für das Parkleitsystem, das sich schon seit gut vier Jahren in der politischen Debatte befindet. Erst stoppte das liebe Geld das Projekt, weil der Stadtmarketingetat begrenzt ist, dann gab es Verzögerungen, weil die Zukunft der Innenstadt geklärt werden sollte. Schäfer mochte vorgestern nicht zurückschauen: "Was zählt, ist, dass das System jetzt da ist." Herzstück des Parkleitsystems sind die 1,40 mal 1 Meter großen Schilder an der Rintelner, Eilsener, Vehlener und Langen Straße sowie am Sülbecker Weg. Dort findet sich auf den Schildern auch ein Hinweis auf den dienstags und freitags stattfindenden Wochenmarkt der Stadt. Wie Schäfer erklärte, könnte der Hinweis auf den Wochenmarkt auch durch andere Schilder ersetzt werden, die für andere aktuelle Veranstaltungen werben könnten, etwa das Schützenfest oder den Adventsmarkt. Zwar seien alle Schilder bereits aufgehängt, aber es könne durchaus noch nachgebessert werden, erklärte Schäfer: etwa, wenn am einem oder anderen Platz noch freigeschnitten werden müsse, oder wenn sich zeige, dass ein Schild höher oder etwas tiefer gehängt werden müsse. Und sollte der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung beschließen, die Fußgängerzone aufzuheben, so wäre es für die Beschilderung kein Problem: Mit Abdeckfolien könnte sich die Stadt sofort auf die neue Situation einstellen.

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