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Platz hinter Molkerei wird gepflastert / Bebauen oder behalten: Was wird aus der restlichen Fläche?

2300 Quadratmeter suchen nach Verwendung

Rehren (rnk). Ein Mittelpunkt im Ort sollte es werden, ein Platz der Begegnung, an dem gerne und viel gefeiert werden kann: Für den Bereich hinter der "Alten Molkerei" hatten sich Verwaltung und Politik vor Jahren viel vorgenommen. Und zumindest im letzten Jahr hat sich der Platz nicht nur bei den WM-Spielen der deutschen Mannschaft und den Bierpartys der Bürgermeister-Kandidaten als Ort erwiesen, der auch von der Bevölkerung dankend angenommen wird. In diesen Tagen wird der restliche Bereich gepflastert, danach hat die Politik das Wort: Wie soll der obere Bereich genutzt werden?

veröffentlicht am 06.01.2007 um 00:00 Uhr

Pflaster bis zum Abwinken: In 14 Tagen sollen die Arbeiten erled

Gut 2300 Quadratmeter Fläche stehen hier noch zur Verfügung, für die eine Verwendung gesucht wird. Denkbar sind einige Varianten. So könnte dort ein Mehrfamilienhaus gebaut werden, aber ebenso gut könnte der Bereich für vier einzelne Wohnhäuser aufgeteilt werden. Eine andere Möglichkeit: Die Gemeinde behält die Fläche einfach so, wie sie jetzt ist, um in richtig exponierter Lage einem möglichen Investor ein echtes Filetstück im Herzen des Ortes anbieten zu können. Bürgermeister Thomas Priemer jedenfalls ist für jeden Vorschlag offen: "Wir haben keinen fertigen Plan in der Schublade." Soll heißen: Die Politiker sind aufgefordert, Ideen zu unterbreiten. Dabei können sich die Ratsmitglieder ein bisschen Zeit lassen, denn zumindest für kostspielige Lösungen ist in diesem Jahr noch kein Geld vorhanden. Zwar sieht Priemer nach dem Konsolidierungskurs der letzten Jahre durchaus einen Hoffnungsschimmer am Haushaltshimmel, doch 2006 sei sicherlich kein Gestaltungsjahr, sondern ein Verwaltungsjahr. Halte die Gemeinde diesen Kurs ein, könne - vielleicht - 2008 wieder mehr über gestalterische Investitionen diskutiert werden. Nicht allzu teuer kommen jedenfalls die Verschönerungen auf dem Platz hinter und neben der Molkerei. Dort wird gepflastert, weil Pflaster gegenüber einer Teerfläche den Vorteil, dass es im Falles eines Aufbruchs relativ schnell und problemlos ausgebessert werden kann. Gut zwei Wochen wird hier noch gearbeitet werden, die Pflasterung endet im Bereich der Sandsteinmauer. Noch eine weitere Verschönerung erfährt der Platz durch eine Verblendung: Der Bauhof wird die hässlichen Mauern der abgerissenen Häuser - zur Marktseite hin - durch eine Holzständerwand verdecken. Und dann kann wieder gefeiert werden.



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