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Erneut schwerer Unfall auf der A 2

20-Jähriger stirbt an seinem Geburtstag

Lauenau (bab). Der 20. Geburtstag eines Hannoveraners endete gestern in den frühen Morgenstunden mit dessen tragischem Tod auf der Autobahn in Höhe der Anschlussstelle Lauenau. Ein weiterer Mitfahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in die medizinische Hochschule Hannover geflogen, der 21-jährige Fahrer des VW Lupo kam mit leichten Verletzungen davon.

veröffentlicht am 21.06.2007 um 00:00 Uhr

Die Unterbauten des Lkw-Anhängers haben den VW Lupo horizontal r

Schon wieder endete eine Autobahnfahrt auf dem kritischen Streckenabschnitt der A 2 zwischen Wunstorf und dem Auetal tödlich. Seit April sind hier fünf Menschen ums Leben gekommen. Wie der Verkehrsunfalldienst in Hannover mitteilte, fuhren die drei jungen Männer gegen 4.28 Uhr in Richtung Hannover, als sie ungebremst und mit "erheblicher Geschwindigkeit", so die Unfallermittler, an der Anschlussstelle Lauenau unter den Anhänger eines Sattelschleppers gerieten. Dabei haben die Unterbauten des Anhängers den VW Lupo horizontal regelrecht aufgerissen.Besonders hart traf es die rechte Seite des Wagens, so eine Sprecherin. Dort saß der Beifahrer, dessen 20. Geburtstag zugleich auch sein Todestag wurde. Ein 22-Jähriger, der auf dem Rücksitz saß, wurde lebensgefährlich verletzt. Er wurde mit dem Hubschrauber in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen. Die 40-jährige Fahrerin des am Unfall beteiligten Lastwagens blieb unverletzt. Wie der Unfalldienst mitteilte, ließ sie das Fahrzeug langsam auf dem Seitenstreifen ausrollen, so dass keine weiteren Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Autobahn war bis 8.40 Uhr voll gesperrt. Danach wurde der Verkehr zweispurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Erst ab 9.10 Uhr war die Strecke wieder voll befahrbar. Auf den Ausfallstrecken, insbesondere der B 65 und der B 442 kam es bis in den späten Vormittag durch den Ausweichverkehr zu erheblichen Behinderungen.



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