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KKH unterstützt Schlafapnoe-Bundesverband / Schlafstörung mit gravierenden Folgen

2000 Euro für ein bundesweites Verzeichnis

Bückeburg. Die 2000 Euro kann der Bundesverband Gemeinnützige Selbsthilfe Schlafapnoe Deutschland, der seinen Hauptsitz in Bückeburg hat, dringend gebrauchen: Die Kaufmännische Krankenkasse Hameln (KKH) spendierte den Betrag der Selbsthilfeorganisation, damit diese davon das erste Verzeichnis für im Bundesverband organisierte Schlafapnoe-Selbsthilfegruppen erstellen kann.

veröffentlicht am 07.08.2008 um 00:00 Uhr

"Damit erfahren künftig bundesweit alle interessierten Betroffenen ihre regionalen Ansprechpartner", sagte Christian Klameth, Leiter des KKH-Serviceteams in Hameln, als er den Spendenscheck an Karl-Heinz Klevers vom Vorstand des Schlafapnoe-Bundesverbandes überreichte. Wie Klevers erläuterte, hat es sich der Verband zur Aufgabe gemacht, die Situation von Menschen mit einem Schlafapnoe-Syndrom zu verbessern. Rund 3,5 Millionen Menschen leiden in der Bundesrepublik an dieser Erkrankung, bei der es während des Schlafs zu lautem, unregelmäßigem Schnarchen kommt, das durch Atemstillstände (Apnoen) von mehr als zehn Sekunden Dauer unterbrochen wird. In besonders schweren Fällen - der obstruktiven Schlafapnoe - bleibt den Betroffenen im Schlaf mindestens zehn Mal pro Stunde die Luft weg. Solche Atemblockaden können bis zu 600 Mal pro Nacht auftreten. Die Folge: Der Schlafapnoiker erholt sich nicht im Schlaf. Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen, Erschöpfung, sexuelle Funktionsstörungen und weitere Begleiterscheinungen treten auf. Seine Lebensqualität wird nachhaltig vermindert. Oft werden Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislaufbeschwerden nicht in einem Zusammenhang mit deren tatsächlicher Ursache gebracht. In einem Schlaflabor findet in zwei, drei Nächten die Diagnose statt. Hier werden alle körperlichen Beschwerden erfasst und je nach Befund eine schlaftherapeutische Behandlung eingeleitet. In vielen Fällen ist die Behandlung durch ein Beatmungsgerät mit Maske eine wirkungsvolle Therapie. Oft fühlt sich der Patient schon nach der erstenNacht unter Therapie wie neu geboren ...



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