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Evangelischer Jugenddienst plant Veranstaltungen im kommenden Jahr

20 Jahre Partnerschaft mit Kalahari

Hameln. Alles begann im Jahre 1989 mit dem Besuch des Bischofs Fortuin aus Südafrika im Kirchenkreis Springe. Beim Treffen mit Gemeindemitarbeitern sagte er, dass es in seiner Diözese noch einen Kirchenkreis ohne eine Partnerschaft nach Deutschland gebe, den Kirchenkreis Kalahari. Er fragte den Kirchenkreis Springe, ob er nicht eine Partnerschaft mit dem Kalahari-Kirchenkreis übernehmen möchte. So entstand die Partnerschaft zwischen dem Kirchenkreis Springe in Deutschland und dem Kirchenkreis Kalahari in Südafrika. 1991 besuchte die erste Delegation aus Südafrika den Kirchenkreis. Bei diesem Besuch wurde am 4. November der Partnerschaftsvertrag in Pohle von dem damaligen Superintendenten Heinrich Scheffer und dem Dekan Gert Eksteen unterzeichnet. In den nächsten Jahren folgten gegenseitige Besuche verschiedener Delegationen aus Südafrika und aus Deutschland. Es wurden gemeinsame Gottesdienste gefeiert, in den verschiedenen Jugendgruppen miteinander gearbeitet, und zusammen begann man, ein Gemeindezentrum in der Gemeinde Rietfontein aufzubauen. Zudem entstand ein Stipendienfonds, um einigen Kindern im Kirchenkreis Kalahari den Schulbesuch zu ermöglichen. Zu dieser Zeit war die Partnerschaft noch eine Erwachsenenpartnerschaft.

veröffentlicht am 10.11.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 06:21 Uhr

Als im Jahr 2000 der Kirchenkreis Springe aufgelöst wurde und die Gemeinden den neuen Kirchenkreisen Hameln-Pyrmont und Grafschaft Schaumburg zugeteilt wurden, herrschte eine große Verunsicherung, wie es mit der Partnerschaft weitergehen werde. 2002 wurde das erste Mal eine Delegation Jugendlicher anlässlich des Landesjugendcamps nach Deutschland eingeladen. Jedes Jahr werden zu einem bestimmten Thema gemeinsam Workshops erarbeitet und mit der dortigen Jugend durchgeführt oder eigene Jugendfreizeiten organisiert. Ein Höhepunkt war sicherlich die gemeinsame Arbeit in der Jugendvollzugsanstalt in der Kalahari in diesem Jahr. Dabei wurden Anti-Gewalt- und Anti-Aggressions-Workshops mit straffälligen Jugendlichen veranstaltet.

„Im kommenden Jahr (Mitte Juni bis Mitte Juli) bekommen wir wieder Besuch von einer afrikanischen Delegation und mit dieser wollen wir die 20 Jahre Partnerschaft gemeinsam feiern“, berichtet Jonas Memke. Wer an der Partnerschaft teilhaben möchte, kann sich im evangelischen Jugenddienst melden.



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