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"Bückeburg on Ice" ist seit Sonntagabend zu Ende / BSM gleicht Minus aus / Neuauflage geplant

20 000 Fans lassen die Kufenübers Eis flitzen

Bückeburg (rc). Am Sonntagabend ist auf dem Marktplatz die siebte Auflage von "Bückeburg on Ice" zu Ende gegangen. Auch in diesem Jahr war die Eisbahn wieder ein Verlustgeschäft. Allerdings konnten die Verluste durch den Einsatz der neuen Eismaschine, den Verzicht auf das Gastronomiezelt und die wesentlich verbesserte Werbung und Sponsorensuche halbiert werden. "Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass die Eisbahn ein wichtiger Werbe- und Imageträger für die Stadt ist, der sich mit Geld nicht aufrechnen lässt", sagte der Vorsitzende des Bückeburger Stadtmarketings (BSM), Sønke Lorenzen, im Gespräch mit unserer Zeitung.

veröffentlicht am 08.01.2008 um 00:00 Uhr

Ein letzter Wurf am Sonntagabend, dann ist die siebte Auflage vo

BSM war Veranstalter der zu Ende gegangenen Eislaufsaison auf dem Bückeburger Marktplatz. Die beiden verbliebenen "Eiswirte" Harald Strüwe und Edgar Miller waren von BSM als Subunternehmer gewonnen worden, auch unter der Maßgabe, dass BSM als Veranstalter am Ende für gegebenenfalls entstandene Verluste bürge. Dieser Fall ist jetzt eingetreten. Wie Lorenzen sagte, werde BSM die Verlusteübernehmen. In welcher Höhe sie angefallen sind, wollte er nicht sagen. Die Summe sei aber im Wirtschaftsrat und im BSM-Vorstand diskutiert und abgesegnet worden. Außerdem müsse noch die Schlussrechnung abgewartet werden. Als Gründe für die erneuten Verluste nannten sowohl Lorenzen als auch die Eiswirte das dreiwöchige schlechte Wetter im November zu Beginn von "Bückeburg on Ice". An diesen Tagen sei täglich fast bis zu 1000 Euro Verlust eingefahren worden. Ein Verlust, der in den Tagen, als sich das Wetter besserte - kälter und ohne Regen - nicht wieder aufgeholt werden konnte. Bewährt hat es sich, dass BSM und Eiswirte im Vorfeld einige Sparmaßnahmen umgesetzt hatten. So reduzierte der Einsatz der neuen Eismaschine den Energieverbrauch auf rund ein Drittel, der Verzicht auf das Gastronomiezelt reduzierte die Kosten um weitere 25 000 Euro. Wie viele Besucher letztlich die Eingangspforten der Eisbahn passierten, konnten Lorenzen und die Eiswirte noch nicht genau sagen. Rund 10 000 zahlende Besucher, so ihre Schätzungen. Dazu kamen mehrere tausend Besucher mit Eintrittsbändchen, die über die Sponsoren ausgegeben worden waren. "Insgesamt wohl 20 000 Besucher", so die vorsichtigen Schätzungen der Eiswirte. Trotz der Verluste wird es in den kommenden zwei Jahren Neuauflagen von "Bückeburg on Ice" geben. "Wir sind mit einem Dreijahresplan angetreten", sagte Lorenzen, "er wird im kommenden Jahr weiter umgesetzt." Wichtige Sponsoren hätten bereits ihre Zusage zum Weitermachen gegeben. Auch kann die Bandenwerbung erneut genutzt werden und muss nicht neu gestaltet und gedrucktwerden. "Damit sparen wir weitere Kosten." Eröffnet wird die Bahn voraussichtlich eine Woche vor dem "Weihnachtszauber" um den 21. November herum; dauern soll sie bis zum Ende der Weihnachtsferien, also voraussichtlich bis zum 6. Januar. Bis dahin wollen die Verantwortlichen aber noch mehrmals "in uns gehen" undüber Verbesserungen debattieren. Wie Lorenzen sagte, sei das neue Erscheinungsbild der Eisbahn mit dem Weihnachtswald gut angekommen, es werde nicht geändert. Wohl aber gelte, es an einigen Details zu feilen. So sei die Winterterrasse eine gute Idee gewesen, müsse aber verbessert werden. So solldie Gastronomie näher an die Eisbahn herangeschoben werden. Außerdem sollen Teile der Terrasse überdacht und mit Heizstrahlern erwärmt werden. Die gesamte Terrasse wie samt Eisbahn zu überdachen - das sei allerdings nicht finanzierbar. Auch die Lage der Eisstockbahn - "der Frequenzbringerüberhaupt" - sei nicht optimal gewesen, sagte Lorenzen. Daher gebe es Überlegungen, die Eisstockbahn parallel und zuschauerfreundlich zur Terrasse vor der Hof-Apotheke zu verlegen. Auch die Eisbahn selbst sei dann für die Zuschauer besser einzusehen und leichter zu erreichen. Auch mehr Aktionen um die Eisbahn herum soll es Ende 2008 geben. Wie Lorenzen sagte, seien aufgrund des "Schnellschusses" und der kurzen Organisationszeit der abgelaufenen Eisbahnsaison viele Kräfte gebunden gewesen. 2008 gebe es nun einen Organisationsgrundstock, auf den zurückgegriffen werden könne und der Kapazitäten für neue Aktionen lasse.

Die Schlittschuhe werden bis November 2008 eingemottet, dann beg
  • Die Schlittschuhe werden bis November 2008 eingemottet, dann beginnt um den 21. November die 8. Auflage der Veranstaltung.

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