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Tragischer Badeunfall am Doktorsee: Junger Mann von Freunden erst vormittags um 11 Uhr vermisst

18-jähriger stürzt Böschung hinab und ertrinkt

Rinteln (wm). Bei einem tragischen Badeunfall ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein 18-jähriger junger Mann aus Nordhorn tödlich verunglückt. Er gehörte zu einer Gruppe von sechs Jugendlichen, die am Doktorsee gezeltet hat.

veröffentlicht am 08.08.2008 um 00:00 Uhr

Nach Aussagen der Jugendlichen haben sie ihren Freund zum letzten Mal morgens um vier Uhr in der Nähe der Kirche am Doktorsee gesehen. Erst am Donnerstagmorgen gegen elf Uhr hätten sie sich dann um den 18-Jährigen Sorgen gemacht, der nicht im Zelt war, und die DLRG-Rettungsstation verständigt. DLRG-Helfer suchten mit Booten den See und die Ufer ab und entdeckten den 18-Jährigen am Fuß einer steilen Böschung dann um 14.45 Uhr in der sogenannten "Kaninchenbucht" weit abseits des regulären Badestrandes tot im Wasser liegen. Auch der Notarzt konnte nicht mehr helfen. Die Polizei geht bisher davon aus, dass der Jugendliche unglücklich kopfüber die ebenso steile wie dicht bewachsene Böschung hinabgestürzt und möglicherweise ohnmächtig geworden ist. Durch den Bewuchs sind Böschung und Ufer weder von oben noch vom See aus direkt einzusehen. Da der junge Mann ein grünes T-Shirt getragen hat, war es noch schwerer, ihn in seiner unglücklichen Lage zu finden. Pastor Heiko Buitkamp von der reformierten Kirche kümmerte sich um die traumatisierten fünf Jugendlichen. Sie sind gestern wieder abgereist.



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